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![]() Aus der polnischen Presse Alle Texte und Bilder wurden von Herrn Dariusz Brozek, Mitarbeiter des Meseritzer Magistrats, dem HEIMATGRUSS zur Verfügung gestellt. Die Auswahl, Redaktion und Übersetzung erfolgte durch Prof. Dr. Malgorzata Czabanska-Rosada. Miedzyrzecz / Meseritz
Die Kleinsten und ihre Erzieher profitieren
von einer EU-FörderungDie Gemeinde hat mehr als 1,4 Millionen Zloty aus Mitteln der Europäischen Union für das Projekt „Akademie der talentierten Vorschulkinder in der Gemeinde Meseritz“ erhalten. „Das ist eine weitere EU-Förderung für uns“, betont Bürgermeister Remigiusz Lorenz. In den kommunalen Kindergärten wird derzeit das EUProjekt „Akademie der talentierten Vorschulkinder“ umgesetzt. Warum handelt es sich um ein EU-Projekt? „Die Finanzierung stammt aus dem Europäischen Sozialfonds und wurde durch den Funktionalen Städtischen Raum ermöglicht, der vor einigen Jahren von Meseritz gemeinsam mit den Gemeinden Swiebodzin(Schwiebus) und Sulecin (Zielenzig) gegründet wurde. Deshalb werden ähnliche Projekte auch in unseren Partnergemeinden durchgeführt“, erklärt der Bürgermeister. An dem Projekt nehmen rund 450 Kinder und 14 Erzieherinnen und Erzieher aus sechs kommunalen Kindergärten teil. Ziel des Projekts ist es, die Qualität der Bildungsangebote durch die Organisation vielfältiger zusätzlicher Aktivitäten für die Kinder sowie durch die Weiterentwicklung der Qualifikationen des pädagogischen Personals zu verbessern. Darüber hinaus werden die Einrichtungen mit den erforderlichen Lehr- und Lernmaterialien ausgestattet, kleinere Renovierungsarbeiten durchgeführt und die Spielplätze erweitert. Das Projekt wird bis zum 30. Juni 2028 umgesetzt. Sein Gesamtwert beträgt rd. 1,7 Mio. Zloty (393 T Euro), davon entfallen 1.443.000 Zloty (333 T Euro) auf die Förderung aus Mitteln der Europäischen Union. Eine weitere Investition in der Gemeinde
MeseritzAn der Grundschule Nr. 3 wurde ein Verkehrserziehungsplatz im Freien eingerichtet. Bürgermeister Remigiusz Lorenz betont, dass die Investition dank einer Förderung der Europäischen Union realisiert werden konnte. Der Verkehrserziehungsplatz mit verschiedenen Outdoor-Spielen entstand auf dem Schulhof der Grundschule Nr. 3. „Die Kinder können dort die Verkehrsregeln kennenlernen und festigen, was ihre Sicherheit im Straßenverkehr deutlich verbessern wird“, betont Bürgermeister Remigiusz Lorenz. Die Errichtung des Verkehrserziehungsplatzes kostete nahezu 50 000 Zloty (11 T Euro). Der Bürgermeister unterstreicht, dass die Investition aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziert wurde – dank des Funktionalen Städtischen Raums, der vor einigen Jahren von den Gemeinden Meseritz, Schwiebus und Zielenzig gegründet wurde. „Die Investition ist Teil unseres Projekts ‚Akademie der talentierten Schülerinnen und Schüler‘, in dessen Rahmen an den Grundschulen verschiedene Investitionen und Bildungsmaßnahmen umgesetzt werden. Ziel ist es, die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler sowie die Qualifikationen der Lehrkräfte weiterzuentwickeln. Ein ähnliches Projekt wird auch in den kommunalen Kindergärten durchgeführt“, erklärt Lorenz. Der Bürgermeister fügt hinzu, dass der Verkehrserziehungsplatz nur eine von zahlreichen Investitionen in der Gemeinde Meseritz ist. Zu den wichtigsten Vorhaben gehören die Modernisierung des städtischen Marktplatzes, der Bau des ersten Abschnitts der östlichen Umgehungsstraße sowie der nahezu abgeschlossene Bau eines Mehrfamilienhauses mit Kinderkrippe und Büror.umen der Meseritzer Gesellschaft für Sozialen Wohnungsbau. Die Weiße Brücke ist wieder geöffnet!Die Sanierung der Weißen Brücke über die Obra ist abgeschlossen. „Die Brücke wurde an die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen sowie von Familien mit Kinderwagen angepasst“, betont Bürgermeister Remigiusz Lorenz. Die Weiße Brücke verbindet die Wohnsiedlung Kasztelanskie mit dem neuen Park vor dem Stadtteil Winnitze. Sie wird täglich von zahlreichen Einwohnerinnen und Einwohnern genutzt, die zu ihren Arbeitsplätzen, zum Skatepark, zum Wirtschaftstechnikum oder zu den Einrichtungen im rechtsseitigen Teil der Stadt gelangen möchten. Nach der Sanierung müssen Radfahrerinnen und Radfahrer, Menschen mit Behinderungen sowie Familien mit Kinderwagen ihre Fahrräder oder Kinderwagen nicht mehr die steilen Treppen hinauftragen. Auf beiden Seiten des Flusses wurden Aufschüttungen mit barrierefreien Rampen angelegt. Auf der Parkseite wurden zudem Geländer installiert, die Fußgänger und Radfahrer vor einem Sturz von der Böschung schützen sollen. Auch an der Seite der Zamoyski-Straße wurden Geländer errichtet. Wie Rafal Michalewski, Leiter der Abteilung für Investitionsumsetzung im Rathaus von Meseritz, erklärt, werden diese jedoch nach der Sanierung der Straße wieder entfernt. Der Bürgermeister betont, dass die Sanierung der Weißen Brücke der Auftakt zu einer umfassenden Modernisierung der Wohnsiedlung Kasztelanskie ist. „Wir werden die Straßen Zamoyskiego, Tadeusza Kosciuszki sowie einen Abschnitt der Straße der Fünf Heiligen Brüder von Meseritz modernisieren. Außerdem werden dort eine neue Straßenbeleuchtung, Parkplätze und Gehwege angelegt. Das Projekt umfasst darüber hinaus den Bau einer Regenwasserkanalisation, neuer Ein- und Ausfahrten zu den Wohnstraßen sowie eines Pumpwerks. Im nächsten Schritt wird entlang des letzten Abschnitts der Zamoyski-Straße, wo in den vergangenen Jahren ein neues Wohngebiet entstanden ist, eine Schmutzwasserkanalisation verlegt“, erklärt Lorenz. Die Bauarbeiten werden von dem örtlichen Unternehmen Brubet ausgeführt. Die Gemeinde zahlt dafür 14,4 Mio. Zloty (3,3 Mio. Euro). Wie Bürgermeister Remigiusz Lorenz hervorhebt, erhielt die Gemeinde für die Umsetzung dieses wichtigen Vorhabens 8.7 Mio Zloty (2,0 Mio Euro) aus dem staatlichen Förderprogramm „Polski Lad“. Feierlichkeiten zum Tag der Feuerwehr auf
KreisebeneIn der Kreisfeuerwehrzentrale der Staatlichen Feuerwehr fanden die Feierlichkeiten zum Tag der Feuerwehr auf Kreisebene statt. Dabei wurden mehrere Feuerwehrangehörige für ihre Verdienste ausgezeichnet und in höhere Dienstgrade befördert. Zu den Geehrten gehörte auch der Bürgermeister von Meseritz, Remigiusz Lorenz, der die St.-Florian-Auszeichnung erhielt. Die Feierlichkeiten fanden am Freitag, dem 29. Mai, in der Kreisfeuerwehrzentrale der Staatlichen Feuerwehr in Meseritz statt. Gastgeber der Veranstaltung waren der stellvertretende Woiwodschaftskommandant der Staatlichen Feuerwehr, Leitender Brandrat Rafal Konieczny, sowie der Kreisfeuerwehrkommandant Brandrat, Marek Koperwas. An der Veranstaltung nahmen Berufs- und Freiwillige Feuerwehrleute sowie Vertreter von Institutionen teil, die eng mit der Feuerwehr zusammenarbeiten. Die uniformierten Dienste wurden unter anderem durch die Leiterin der Kreispolizeidienststelle, Polizeioberrätin Ewa Rotarska, und die Leiterin der Justizvollzugsanstalt, Oberstleutnant Agnieszka Wietrzynska, vertreten. Zu den Gästen gehörten außerdem Vertreter der kommunalen Selbstverwaltung: Landrätin Agnieszka Snieg, die Bürgermeister von Meseritz, Remigiusz Lorenz, Schwerin/W., Wojciech Kowalewski, und Tirschtiegel, Jacek Ignorek, sowie die Gemeindevorsteher von Prittich, Bartlomiej Kucharyk, und Blesen, Wojciech Andrzejewski. Die meisten von ihnen – darunter die Landrätin und der Bürgermeister von Meseritz – sind Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und nahmen daher in Feuerwehruniform an der Veranstaltung teil. Mehrere Feuerwehrangehörige wurden in höhere Dienstgrade befördert und mit einer Auszeichnung des Innenministeriums geehrt, dem angesehenen St.-Florian-Abzeichen, das als Anerkennung für die Zusammenarbeit mit der Staatlichen Feuerwehr sowie für die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehren verliehen wird. Junge Feuerwehrleute zeigten Kampfgeist
und großes HerzMehr als 200 Kinder, unzählige strahlende Gesichter, sportlicher Ehrgeiz und eine familiäre Atmosphäre – so präsentierte sich das 13. Turnier der Jugendfeuerwehrgruppen, das am 30. Mai in Wischen stattfand. Die Veranstaltung bildete den Auftakt der Gemeindefeierlichkeiten zum Kindertag und bewies erneut, dass die Begeisterung für die Feuerwehr auch bei der jüngsten Generation ungebrochen ist. Bürgermeister Lorenz begrü.te die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer und wünschte ihnen viel Freude, spannende Wettkämpfe und unvergessliche Erlebnisse. Insgesamt gingen 22 Mannschaften mit mehr als 200 Kindern an den Start. Begleitet wurden sie von ihren Eltern, Geschwistern und Betreuerinnen und Betreuern sowie von Berufs- und Freiwilligen Feuerwehrleuten, die ihre jungen Nachwuchs mit großem Stolz unterstützten. Das Turnier wurde vom Gemeindekommandanten der Freiwilligen Feuerwehren, Dariusz Surma, geleitet und von Feuerwehrkampfrichtern begleitet. Erstmals nahmen in diesem Jahr auch Jugendfeuerwehrgruppen aus Przytoczna (Prittisch) sowie Pfadfinder der 17. Pfadfindergruppe „Wagabunda“ des Pfadfinderverbandes Meseritz an dem Wettbewerb teil. Der Wettkampf bestand aus zwei Disziplinen. Zunächst absolvierten die Kinder einen Hindernisparcours, bei dem Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Koordination gefragt waren. Anschließend folgte eine typische Feuerwehrübung: Schläuche mussten ausgerollt und der Wasserstrahl so gezielt eingesetzt werden, dass sich drehende Windräder in Bewegung setzten und aufgestellte Kegel umgestoßen wurden. Zwar wurde die Zeit gemessen, doch im Mittelpunkt standen der Spaß und das gemeinsame Erlebnis. Die Freude der Kinder war überall spürbar, während die Anfeuerungsrufe der Zuschauer jeder Mannschaft zusätzliche Motivation verliehen. Auch abseits des Wettkampfs warteten zahlreiche Attraktionen auf die Besucher. Außerdem konnten sich die Kinder auf einer Hüpfburg austoben und verschiedene Spiel- und Bewegungsangebote nutzen, die vom Sport- und Freizeitzentrum Meseritz vorbereitet worden waren. Die Pfadfinder hatten kleine Schießstände aufgebaut, an denen die Teilnehmer ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen konnten. Weitere interessante Angebote präsentierten
die Förster der Forstämter Tirschtiegel und
Meseritz. Für Erfrischung sorgte eine vom Bürgermeister
spendierte Limonade, während die
Feuerwehr gegrillte Würstchen anbot. Auch die
Landfrauenvereine aus Kalau und Schindelmühl
verwöhnten die Gäste mit zahlreichen hausgemachten
Spezialitäten.Zum Abschluss erhielt jede Mannschaft einen Pokal. Alle jungen Feuerwehrleute wurden außerdem mit Medaillen ausgezeichnet, die Bürgermeister Remigiusz Lorenz, Landrätin Agnieszka Snieg sowie Vertreter der Forstämter Tirschtiegel und Meseritz überreichten. Damit wurden nicht nur die sportlichen Leistungen gewürdigt, sondern vor allem Einsatzbereitschaft, Teamgeist und Begeisterung der jungen Teilnehmer. Das diesjährige Turnier hat eindrucksvoll gezeigt, dass die Feuerwehrtradition in guten Händen liegt. Das Engagement, die Energie und die Begeisterung der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer stimmen zuversichtlich für die Zukunft des Feuerwehrwesens in der Region. Ein bunter KindertagFarbschlachten, bunt bemalte Gesichter, lehrreiche Spiele, vor allem aber jede Menge Spaß, Freude und positive Energie – so lassen sich die diesjährigen Feierlichkeiten zum Kindertag in der Gemeinde Meseritz am besten zusammenfassen. Den Auftakt bildeten das 13. Turnier der Jugendfeuerwehrgruppen in Wischen sowie das Familienpicknick in Meseritz. Den Höhepunkt der Gemeindefeierlichkeiten bildete schließlich das Kinderfest, das am Montag, dem 1. Juni, auf dem Platz vor dem Kulturzentrum Meseritz stattfand. Die Veranstaltung war fröhlich, farbenfroh und zog zahlreiche Familien an. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kulturzentrums hatten ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Für die größte Begeisterung sorgten die Farbschlachten mit bunten Pulverfarben, die von einem Animateur aus Warschau organisiert wurden. Großer Andrang herrschte auch am Stand der Mitarbeiterinnen der Kreisgesundheits- und Hygieneinspektion. Sie hatten für die Kinder spannende Lernspiele mit kleinen Preisen vorbereitet. Gegen den Durst gab es eine erfrischende Limonade, die von der Gemeinde Meseritz gesponsert und von den Mitarbeiterinnen der Abteilung für Soziale Angelegenheiten des Rathauses, unter der Leitung von Abteilungsleiterin Milena Robaszynska, ausgeschenkt wurde. Zu fröhlicher Musik tanzten die Kinder auf dem Festplatz. Eine lange Schlange bildete sich vor dem Stand des Bürgermeisters Remigiusz Lorenz, der den Kindern Blumen, Herzen, Schmetterlinge und viele andere Motive auf Gesichter und Hände malte. „Zum Kindertag wünsche ich allen Kindern jeden Tag Freude, ein Lächeln im Gesicht, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und die Erfüllung ihrer Träume. Ich wünsche euch wunderbare Freundschaften und den Mut, die Welt zu entdecken und eure Talente weiterzuentwickeln. Möge jeder Tag viele schöne Abenteuer, Herzlichkeit, Freundlichkeit und unbeschwerte Momente mit sich bringen“, sagte Bürgermeister Remigiusz Lorenz. In Pieske wurde geschlemmt undVolksmusik gefeiert Zehn Musik- und Folkloregruppen nahmen an den 22. Musikbegegnungen mit Folklore in Pieske teil. Ein kulinarischer Höhepunkt der Veranstaltung war die „Schlacht der Geschmäcker“, an der sich drei Landfrauenvereine beteiligten. Die Musikbegegnungen mit Folklore fanden am 14. Juni in Pieske bei Meseritz statt. Insgesamt traten zehn Volksmusik- und Gesangsgruppen auf, darunter mehrere Ensembles aus der Gemeinde Meseritz. Außer Konkurrenz sang der Chor „Piccolo“, während folgende Gruppen um die Auszeichnungen der Jury wetteiferten: „Ale Babki“ aus Pieske, „Poziomeczki“ vom Landwirtschaftlichen Bildungszentrum in Bobelwitz, „Ulala“ aus Regenwurmlager sowie der Chor „Echo“ aus Meseritz. Die Veranstaltung war geprägt von fröhlicher Stimmung und traditionellen Volksklängen. Die Musik lud viele Besucher zum Tanzen ein. Selbst das wechselhafte Wetter konnte die gute Laune nicht trüben – auf sonnige Abschnitte folgten Regen und sogar ein kurzer, aber heftiger Hagelschauer. Die musikalischen Darbietungen wurden von einer Jury bewertet, der die Sekretärin des Rathauses Ewa Walkowska, die Chorleiterin von „Piccolo“ und Inhaberin einer Gesangsschule, Ewa Witkowska, sowie der Musiker und Klangarrangeur Rafal Gojdka angehörten. In der Kategorie der Kinder- und Jugendgesangsgruppen belegte „Poziomeczki“ aus Bobelwitz den ersten Platz. Bei den Erwachsenengesangsgruppen gewann das Ensemble „Jarzebina“ aus Schwerin/W.. Herzlichen Glückwunsch! Ein weiterer Höhepunkt war die „Schlacht der Geschmäcker“, bei der drei Landfrauenvereine aus Schindelmühl, Nipter und Kurzig ihre Kochkünste präsentierten. Die Besucher konnten unter anderem Ofenkartoffeln mit Quarkcreme, Kartoffelpuffer mit Pilzsauce sowie geräucherte Putenkeule mit knuspriger Roter Bete probieren. Die Gerichte wurden sowohl vom Publikum als auch von einer Jury unter Vorsitz von Bürgermeister Lorenz bewertet. Die Besucher gaben ihre Stimmen mit farbigen Stimmkarten ab. Die Entscheidung fiel der Jury nicht leicht, denn alle Speisen überzeugten durch ihren ausgezeichneten Geschmack. Den Publikumspreis gewann der Landfrauenverein aus Bürgermeister Lorenz hilft beim Verschönern der „Fassade“ Kurzig, den zweiten Platz belegte der Verein aus Schindelmühl, den dritten Platz der Verein aus Nipter. Den Preis des Bürgermeisters und einen Gutschein im Wert von 2.000 Zloty erhielt der Landfrauenverein aus Nipter. Den zweiten Platz mit einem Gutschein über 1.500 Zloty belegte der Verein aus Schindelmühl, während der Landfrauenverein aus Kurzig den dritten Platz und einen Gutschein im Wert von 1.000 Zloty erhielt. Pfadfinderlager an den Bunkeranlagenbei Meseritz Mehr als 600 Pfadfinderinnen und Pfadfinder des ZHP-Bezirks Lubusz nahmen am Lager „Splot – Stark durch Verbundenheit“ teil, das in Pniewo (Pinnow) bei Meseritz stattfand. Das Pfadfinderlager wurde am 12. und 13. Juni auf dem Gelände des Museums für Festungsanlagen und Fledermäuse in Pniewo veranstaltet. Die Eröffnungsfeier leitete Mitorganisator und Kommandant des Pfadfinderbezirks Meseritz, Lukasz Gorgurewicz, der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die Ehrengäste begrüßte. Zu ihnen gehörten unter anderem Bürgermeister Remigiusz Lorenz, die Leiterin der Kreispolizeidienststelle Ewa Rotarska sowie der stellvertretende Landrat Dawid Cieloch. Anschließend meldete er den offiziellen Beginn des Lagers dem Kommandanten des Pfadfinderbezirks Lebus, Bartlomiej Walkowski. Bürgermeister Lorenz wünschte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Freude, spannende Abenteuer und neue Freundschaften. Dabei betonte er, dass die Pfadfinderbewegung Verantwortungsbewusstsein, Selbstständigkeit und Patriotismus vermittle. „Gemeinschaft bedeutet nicht nur Kameradschaft und Freundschaft, sondern auch das gemeinsame Streben nach einem gemeinsamen Ziel“, sagte der Bürgermeister. Während des Lagers erwartete die Pfadfinderinnen und Pfadfinder ein abwechslungsreiches Programm. Sie meisterten unter anderem einen Hochseilparcours, nahmen an einer Kanutour teil und besichtigten die historischen Bunkeranlagen. Die jüngsten Teilnehmer begaben sich auf die Suche nach dem Maskottchen „Splotus“. Jede Station bot neue Herausforderungen und zugleich die Möglichkeit, neue Bekanntschaften zu schließen und Freundschaften zu knüpfen. Aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen – starker Wind und anhaltender Regen – mussten einige Teilnehmer das Lager jedoch bereits am Samstag vorzeitig beenden. Es war das erste Bezirkslager Lebus seit neun Jahren und zugleich das erste dieser Art in der Geschichte der Region Meseritz Eine weitere Investition in MiedzyrzeczBürgermeister Remigiusz Lorenz und ein Vertreter des Unternehmens Pak-Bud aus Landsberg/W. haben einen Vertrag über die energetische Sanierung des Kindergartens Nr. 6 in der Mickiewicza- Straße unterzeichnet. Wie der Bürgermeister betonte, wird die Investition dank einer von der Gemeinde eingeworbenen Förderung der Europäischen Union umgesetzt. Die Vertragsunterzeichnung fand am 16. Juni im Büro des Bürgermeisters statt. Bürgermeister Remigiusz Lorenz wurde dabei von seiner Stellvertreterin Adriana Dydyna-Marycka sowie dem Leiter der Abteilung für Investitionsumsetzung, Rafal Michalewski, begleitet. Im Rahmen des Projekts wird das Gebäude wärmegedämmt. Darüber hinaus werden Fenster, Türen und die Heizungsanlage erneuert. Auf dem Dach des Kindergartens wird außerdem eine Photovoltaikanlage installiert. Zusätzlich wird die gesamte Beleuchtung durch energieeffiziente LED-Leuchten ersetzt. In den Fluren und Sanitärbereichen kommt ein automatisches Ein- und Ausschaltsystem zum Einsatz. Auch die komplette Elektrik des Gebäudes wird umfassend modernisiert. Wie der Bürgermeister hervorhebt, verfolgt die Investition mehrere Ziele: die Senkung der Betriebskosten des Gebäudes, die Verringerung der CO2 -Emissionen sowie eine deutliche Verbesserung des Wärmekomforts für Kinder und Beschäftigte. Die Leiterin der Abteilung für Wirtschaftsentwicklung im Rathaus von Meseritz, Katarzyna Szadkowska, erklärt, dass die energetische Sanierung des Kindergartens Nr. 6 einschließlich der Installation erneuerbarer Energiequellen aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Programms „Europäische Fonds für die Woiwodschaft Lebus 2021–2027“ kofinanziert wird. Die Bauarbeiten sollen bis zum Ende der Sommerferien abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten der Investition belaufen sich auf knapp 2,0 Mio. Zloty (460 TEuro). Bürgermeister Remigiusz Lorenz betont, dass die Umsetzung dieses Vorhabens dank einer EU-Förderung in Höhe von 1.361.702 Zloty (314 TEuro) möglich ist. Enthüllung eines Denkmals für dieSoldaten des Polnischen Militärverbandes „Maria““ In Meseritz wurde ein Denkmal zu Ehren der Soldaten des Polnischen Militärverbandes (Polski Zwiszek Wojskowy) – Bezirk „Maria“ feierlich enthüllt. Das Denkmal besteht aus zwei Platten aus rotem Granit und wurde auf dem Platz neben der Kirche St. Johannes der Täufer an der Kreuzung der Straßen Mieszko I und Konstytucji 3 Maja errichtet. In seiner Ansprache betonte Bürgermeister Remigiusz Lorenz, dass das Denkmal in Zusammenarbeit mit dem Institut für Nationales Gedenken (IPN) sowie auf Initiative einer Gruppe von Einwohnerinnen und Einwohnern unter der Leitung der ehemaligen Solidarnos-Aktivistin Hanna Augustyniak entstanden sei. Die Enthüllungsfeier fand in einem würdigen und feierlichen Rahmen statt. Begleitet wurde sie von Soldaten der in Meseritz stationierten 17. Großpolnischen Mechanisierten Brigade. An der Zeremonie nahmen außerdem Angehörige der Soldaten des Bezirks „Maria“, Einwohner des Landkreises, der Direktor der IPN-Außenstelle in Stettin, Krzysztof Mecinski, der Kommandeur der 17. Brigade, Brigadegeneral Slawomir Kocanowski, der in der Gemeinde Meseritz lebende Brigadegeneral a. D. Grzegorz Kaliciak, Vertreter der uniformierten Dienste patriotischer Vereinigungen, Schulleitungen sowie Schülerinnen und Schüler der Uniformklassen des Technikums Nr. 2 des Zentrums für berufliche Aus- und Weiterbildung teil. Ebenfalls anwesend waren der Bürgermeister von Schwerin/W.Wojciech Kowalewski sowie die Gemeindevorsteher von Prittisch, Bartlomiej Kucharyk und Betsche, Krystian Grabowski. Nach den Ansprachen wurde das Denkmal gemeinsam von Krzysztof Mecinski, Bürgermeister Remigiusz Lorenz, der Initiatorin der Gedenkstätte, Hanna Augustyniak sowie Wieslaw Zajac als Vertreter der Familien der gefallenen Soldaten enthüllt. Anschließend segnete der Dekan des Dekanats Betsche und Pfarrer der St.-Adalbert-Pfarrei, Kanonikus Pawel Tokarczyk, das Denkmal. Es folgte ein feierlicher Appell zum Gedenken an die Gefallenen, der mit einer Ehrensalve der Soldaten der 17. Großpolnischen Mechanisierten Brigade abgeschlossen wurde. Den Abschluss der Gedenkfeier bildete die Übergabe von Blumen und kleinen Präsenten durch Bürgermeister Remigiusz Lorenz und seine Stellvertreter an die Angehörigen der Soldaten des Bezirks „Maria“ sowie an Hanna Augustyniak. Der Polnische Militärverband – Bezirk „Maria“ entstand infolge der teilweisen Demobilisierung der Sabotageeinheit Kadra Dywersji-121, die dem Bezirk der Heimatarmee (Armia Krajowa) in Biala Podlaska angehörte. Aufgrund der zunehmenden Verhaftungen von Soldaten der Heimatarmee wurde im Frühjahr 1945 beschlossen, die verbliebenen Mitglieder der Einheit aus Podlachien in die Umgebung von Meseritz zu verlegen. Die Organisation wirkte anschließend als exterritorialer Bezirk der Widerstandsorganisation „Freiheit und Unabhängigkeit“ (Wolnocz i Niezawislocz – WiN) mit Sitz in Biala Podlaska. Im Juni 1946 wurde sie vom kommunistischen Sicherheitsdienst zerschlagen. Nach einem politischen Schauprozess sprach das Militärbezirksgericht in Posen im September 1946 zwölf Todesurteile aus. Zehn dieser Urteile wurden im Februar 1947 vollstreckt; die Opfer wurden anschließend in anonymen Gräbern beigesetzt. Defibrillator erhöht die Sicherheit derEinwohner Während eines Treffens im Woiwodschaftsamt Lebus nahm der Bürgermeister von Meseritz, Remigiusz Lorenz, einen automatisierten externen Defibrillator (AED) entgegen. AED-Defibrillatoren dienen der Lebensrettung bei Menschen mit Herz-Kreislauf-Stillstand. Durch gezielte elektrische Impulse stellen sie auf einfache und sichere Weise den normalen Herzrhythmus wieder her. Solche Geräte wurden bereits in mehreren Feuerwehrhäusern der Freiwilligen Feuerwehren in der Gemeinde Meseritz installiert. Der Bürgermeister nahm den Defibrillator am 18. Juni im Woiwodschaftsamt Lebus in Landsberg/W. entgegen. „Das Gerät ist sehr einfach zu bedienen und wird sicherlich dazu beitragen, die Sicherheit der Einwohnerinnen und Einwohner unserer Gemeinde weiter zu verbessern“, betonte Lorenz. Zusammen mit dem Defibrillator brachte der Bürgermeister auch eine Rotaid 24/7-Schutzkapsel nach Meseritz. Sie gewährleistet den jederzeitigen Zugang zum Gerät, schützt es vor Witterungseinflüssen und ermöglicht dank eines integrierten GSM-Moduls eine Fernüberwachung. Im Rahmen des Programms Zivilschutz und Bevölkerungsschutz plant die Gemeinde Meseritz die Anschaffung weiterer Defibrillatoren. Mehrere dieser Geräte sollen künftig in den Grundschulen und Kindergärten der Gemeinde installiert werden. Die Gemeinde Meseritz bedankt sich beim Woiwodschaftsamt Lebus für die Bereitstellung des Defibrillators, der einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Einwohnerinnen und Einwohner sowie der Besucher der Gemeinde leisten wird. Auszeichnung – „Verdient um die Gemeinde Meseritz“Joanna Patorska und Stanislaw Bozek wurden mit dem Ehrentitel „Verdient um die Gemeinde Meseritz“ sowie einem Ehrenringkragen (Ryngraf) ausgezeichnet. Zu den ersten Gratulanten gehörten Bürgermeister Remigiusz Lorenz und der Vorsitzende des Stadtrates Marek Cieloch. Der Ehrentitel „Verdient um die Gemeinde Meseritz“ wurde im Jahr 2017 vom Stadtrat ins Leben gerufen. Seitdem wird er an Persönlichkeiten verliehen, die sich in besonderer Weise um die Gemeinde Meseritz und ihre Einwohnerinnen und Einwohner verdient gemacht haben. Während der heutigen Ratssitzung erhielten zwei Persönlichkeiten diese Auszeichnung: die ehemalige Direktorin des Museums Joanna Patorska sowie der frühere Solidarnocz-Aktivist Stanislaw Bozek. Die Laudatio auf Joanna Patorska hielt der stellvertretende Vorsitzende des Stadtrates, Andrzej Chmielewski, während Ratsmitglied Grzegorz Skrzek die Verdienste von Stanislaw Bozek würdigte. Bürgermeister Remigiusz Lorenz und der Vorsitzende des Stadtrates Marek Cieloch gratulierten den Geehrten und dankten ihnen für ihr langjähriges Engagement zum Wohl der Gemeinde und ihrer Einwohner. Anschließend überreichten sie Blumen sowie die Ehrenauszeichnungen. Joanna Patorska war viele Jahre Direktorin des Meseritzer Museums. Darüber hinaus ist sie Autorin zahlreicher Publikationen über das Museum sowie zur Geschichte der Stadt und Gemeinde. Stanislaw Bozek gehörte zur demokratischen und antikommunistischen Opposition in Polen. Vor nahezu vierzig Jahren war er Mitorganisator eines Hungerstreiks in der St.-Adalbert-Kirche, der Teil der Proteste der Einwohner gegen die Pläne der kommunistischen Behörden war, die unterirdischen Anlagen des Festungswerks Meseritz (Festungsfront Oder-Warthe-Bogen) als Endlager für Atommüll zu nutzen. In den Jahren 1989 bis 1991 war er Abgeordneter des polnischen Parlaments (Sejm). Auf Wiedersehen Schule – Willkommen
Sommerferien!Mehr als 2.100 Schülerinnen und Schüler der Grundschulen in der Gemeinde Meseritz haben heute das Schuljahr 2025/2026 abgeschlossen. An der feierlichen Abschlussveranstaltung der Grundschule Nr. 2 nahm unter anderem Bürgermeister Remigiusz Lorenz teil, der dort in einer doppelten Rolle anwesend war – als Bürgermeister und als Vater eines Schülers. Wie im gesamten Land fanden auch an den Grundschulen der Gemeinde Meseritz feierliche Veranstaltungen zum Abschluss des Schuljahres 2025/2026 statt. Aufgrund der hohen Temperaturen wurden die Programme bewusst verkürzt und auf die Würdigung der schulischen Leistungen, Dankesworte, Glückwünsche sowie Wünsche für sichere und erholsame Sommerferien beschränkt. Insgesamt beendeten 2.116 Schülerinnen und Schüler das Schuljahr an den Grundschulen der Gemeinde, darunter 282 Achtklässlerinnen und Achtklässler, die ihre Grundschulzeit erfolgreich abschlossen. An der Abschlussfeier der Grundschule Nr. 2 nahm auch Bürgermeister Remigiusz Lorenz teil. Er war dabei sowohl als Bürgermeister als auch als Vater seines Sohnes Ignacy, der diese Schule besucht, anwesend. „Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern, den Absolventinnen und Absolventen, ihren Eltern sowie den Lehrkräften ruhige, sonnige und erholsame Sommerferien voller positiver Energie. Möge diese Zeit Gelegenheit geben, neue Kraft zu schöpfen, sich gut zu erholen und mit Freude in das nächste Schuljahr zu starten“, sagte er. Presse-Archiv: Mitteilungen aus der poln. Presse I/2026 Mitteilungen aus der poln. Presse III/2025 Mitteilungen aus der poln. Presse II/2025 Mitteilungen aus der poln. Presse I/2025 Mitteilungen aus der poln. Presse III/2024 Mitteilungen aus der poln. Presse II/2024 Mitteilungen aus der poln. Presse I/2024 |
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