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Aus der polnischen Presse
Alle Texte und Bilder wurden von Herrn
Dariusz Brozek, Mitarbeiter des Meseritzer
Magistrats, dem HEIMATGRUSS zur Verfügung
gestellt. Die Auswahl, Redaktion
und Übersetzung erfolgte durch Prof. Dr.
Malgorzata Czabanska-Rosada.
Miedzyrzecz / Meseritz
Die 17. Brigade – 30 Gründe, stolz auf Meseritz zu sein
Der Kommandeur der in Meseritz stationierten 17.
Großpolnischen Mechanisierten Brigade, Brigadegeneral
Slawomir Kocanowski, und Bürgermeister
Remigiusz Lorenz unterzeichneten ein Kooperationsabkommen
zwischen der Brigade und der
Gemeinde Meseritz.
Das Dokument regelt die Zusammenarbeit in
den Bereichen Kultur, Öffentlichkeitsarbeit, Soziales
und Patriotismus. Es wurde am 27. September
in der Kaserne der Brigade unterzeichnet und
soll den Grundstein für die künftige Kooperation
zwischen der Elitebrigade und der Gemeinde legen.
Der Kommandeur und der Bürgermeister vereinbarten,
dass die Feierlichkeiten zum 30-jährigen
Bestehen der Brigade im Jahr 2026 im Rahmen
der Meseritzer Tage auf dem Marktplatz vor
dem Rathaus stattfinden werden.
Die Veranstaltung soll unter dem Motto „Die 17.
Brigade – 30 Gründe, stolz auf Meseritz zu sein“
stehen. Die Zusammenarbeit, zwar informell, verläuft seit
Jahren brillant. Die Soldaten sind sehr aktiv und
haben einen großen Einfluss auf das wissenschaftliche
und soziale Leben der Gemeinde.
Hilfe für die Einwohner im Kaisergarten
Die Gemeinde hat das Gebäude des Kaisergartens
erworben. Es wird zukünftig das Sozialzentrum
beherbergen, das im November 2025
seinen neuen Sitz bezog.
Das neue Quartier ist deutlich größer als das
bisherige, und das Gebäude selbst befindet sich
in einem sehr guten Zustand. Vor kurzem noch
bewirtete dort das Restaurant „Im alten Garten“,
seine Gäste, das jedoch aufgrund der Pandemie
aus wirtschaftlichen Gründen schließen musste.
Die Gemeinde hat die Räumlichkeiten so umgestaltet,
dass dort spezialisierte Arztpraxen für
Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie Büros
untergebracht werden konnten. Die angrenzenden
Gärten eignen sich hervorragend zum
Spielen für Kinder und für kleine Veranstaltungen
im Freien wie Flohmärkte, Gemeindefeste und
Festivals. Ein weiterer Vorteil ist die Lage in direkter
Nähe zum Stadtzentrum, wodurch den Einwohnern
der Zugang zu den Angeboten erleichtert
wird.
Familienfest in Meseritz
Am 14. September fand ein Fest auf dem Marktplatz
statt, das für Pflegefamilien und Adoption
geworben hatte. Dafür hatten Mitarbeiter des
Sozialamtes, des Bezirksfamilienzentrums und
des Meseritzer Kulturzentrums Zelte aufgebaut
und zahlreiche Attraktionen für Kinder und Erwachsene
vorbereitet.
Es wurde über Möglichkeiten und formale Vorschriften
einer Adoption aufgeklärt. Pflegefamilien
hatten über Vor- und Nachteile eines solchen speziellen
Engagements erzählt. Das Interesse war
groß und das Fest hatte viele Einwohner von
Meseritz und aus der Umgebung angezogen.
Ein einhundertjähriges Geburtstagskind
Frau Jadwiga Dziamska aus Meseritz feierte ihren
100. Geburtstag. Bürgermeister Remigiusz
Lorenz und Pfarrer Andrzej Kugielski gratulierten
ihr und wünschten ihr viele weitere Jahre in Gesundheit
und Beisein ihrer Lieben.
Frau Jadwiga wurde am 22. September 1925
in Lowyn, Großpolen, geboren. An ihrem Geburtstag
wurde sie von vielen Gästen besucht, die mit
Blumen und besten Wünschen kamen.
Sie wohnt in Obrawalde, wo sie viele Jahre im
Krankenhaus gearbeitet hat. Sie hat zwei Kinder,
eine Enkelin und eine Urenkelin.
Junge Feuerwehrleute im Waldwettbewerb
Fast 200 Feuerwehrkadetten aus der gesamten
Provinz nahmen am dritten Waldturnier „Schutz
von Wald und Umwelt vor Feuer und Vermüllung“
teil, das in der Nähe von Regenwurmlager am 20.
September stattfand.
Die Teilnehmer mussten auf einer neun Kilometer
langen Strecke an mehreren Stellen bestimmte
Aufgaben lösen wie etwa Bogenschießen.
Zum Schluss konnten sie an verschiedenen
Spielen und Unterhaltungsangeboten teilnehmen,
die von den Organisatoren vorbereitet worden
waren. Das Ende der Veranstaltung mit Bekanntgabe
der Wettbewerbsergebnisse fanden auf dem
Sportplatz statt.
45 Jahre Gewerkschaft Solidarnosc
Am 27. September fanden im Kino und Auditorium
des Meseritzer Kulturzentrums die Feierlichkeiten
anlässlich des 45-jährigen Bestehens der
unabhängigen selbstverwalteten Gewerkschaft
Solidarnosc statt.
Bürgermeister Lorenz und Starost Zaborowski
sprachen den früheren und heutigen Gewerkschaftsmitgliedern
ihren Dank und ihre Glückwünsche
aus. Dutzende ehemaliger und aktiver
Solidarnosc-Mitglieder wurden mit Urkunden und
Medaillen geehrt. In den Festreden wurde die
bedeutende Rolle von Solidarnosc in Meseritz
hervorgehoben und an die turbulenten Ereignisse
im Frühjahr 1987 erinnert, als die Bewohner
gegen die Pläne der kommunistischen Machthaber
protestierten, den unterirdischen Teil der
Festungsanlage Meseritz in eine nukleare Wüste
zu verwandeln.
Straßendemonstrationen, Petitionen an die Behörden
der verschiedenen Ebenen und ein Hungerstreik
in der St.-Adalbert-Kirche fanden damals
landesweit und international große Aufmerksamkeit
und trugen nicht nur in Meseritz, sondern in
der gesamten Region zur Festigung und Stärkung
der Opposition gegen das Regime bei.
Es wurde den Gewerkschaftsmitgliedern
von damals für ihren Mut, ihre Entschlossenheit
und ihren unbedingten Willen zu politischen Veränderungen
gedankt.
Dabei betonte man, dass Solidarnosc vor
den Schikanen und Repressionen der kommunistischen
Machthaber nicht zurückgewichen war und
der Veränderungswille der Gewerkschaft ungebrochen
blieb. Anschließend hielt Prof. Grzegorz
Kucharczyk (Polnische Akademie der Wissenschaften)
einen hochinteressanten Vortrag über
die Rolle von Solidarnosc bei der Überwindung
des Kommunismus in Europa.
In Obrawalde sollen die Schrebergärten
Privateigentum werden
Die Zukunft der Schrebergärten in Obrawalde war
Thema eines Treffens zwischen Bürgermeister
Remigiusz Lorenz und dem Vorstand der dortigen
Kleingartenanlage „Zdrowie“(„Gesundheit“),
das am 19. August im Büro des Stadtoberhauptes
stattfand.
Die Gemeinde Meseritz hat vom Marschallamt
mehrere Immobilien in Obrawalde übernommen,
darunter einen Sportplatz und auch die Kleingärten.
„Die bereits bestehende Kleingartenanlage
Zdrowie soll nun in Familienkleingärten umgewandelt
werden, sodass die Gemeinde den bisherigen
Pächtern diese Grundstücke als Eigentum
übertragen kann“, betont der Bürgermeister.
„Der Übertragung müssen jedoch erst noch entsprechende Verwaltungsverfahren vorausgehen. Unter anderem ist bereits die geodätische Aufteilung in Auftrag gegeben worden“, fügt der Kommunalpolitiker hinzu.
Investitionen für Obrawalde im Rathaus besprochen
Bei einem Treffen zwischen der Direktorin der Klinik
für Nerven- und psychische Erkrankungen,
Ewa Lewicka-Michalewska, und dem Meseritzer
Bürgermeister Lorenz wurden die in Obrawalde
geplanten Investitionen erörtert. Das Treffen, an dem auch Mitarbeiter der Stadtverwaltung und des
Krankenhauses teilnahmen, fand am 19. September
im Meseritzer Rathaus statt.
Im Mittelpunkt standen die von Klinik und Gemeinde
in Obrawalde geplanten Investitionen. Seit
Jahren kann die Klinik verschiedene Investitionen
mit EU- und staatlichen Fördermitteln realisieren,
die zuvor von der Krankenhausleitung mit Erfolg
beantragt worden waren.
„Pandora“ eroberte Meseritz
Das Musical „Pandora“, aufgeführt von Schauspielern
des Pinokio-Theater und den Tänzern des
TRANS-Ensembles, begeisterte mehr als 1 500
Zuschauer am Wochenende 20./21. September.
Das Stück basiert auf einem Roman der
Meseritzer Schriftstellerin Ilona Turczyn.
Während der dynamischen, energiegeladenen
und anmutigen Aufführung stellten die Schauspieler
und Tänzer das hohe Niveau ihres künstlerischen
Könnens unter Beweis. Am Ende der Vorstellung belohnte das Publikum
die Darsteller mit tosendem Applaus und Bürgermeister
Lorenz, der zugleich auch Schirmherr
der Veranstaltung war, überreichte mit anerkennenden
Worten des Dankes den Künstlern und
Organisatoren Blumensträuße.
Erntefest der Gemeinde Meseritz in Pieske
Landwirte, Einwohner der Gemeinde Meseritz und
zahlreiche Gäste dankten am Samstag, dem 30.
August, beim Erntedankfest in Pieske für die diesjährige
Ernte. Das Fest fand im Rahmen der 21.
Musikalischen Folklorebegegnungen statt.
Das Fest begann mit einem Gottesdienst zu
Ehren der Landwirte in der Kirche der Heiligen
Apostel Peter und Paul in Pieske. Im Anschluss
zogen die Teilnehmer, angeführt von einer Blaskapelle,
in einer farbenfrohen Prozession zum
Sportplatz, wo die Erntedankfeier stattfand.
Selbst der strömende Regen konnte die Organisatoren
und Teilnehmer nicht abschrecken. „Ich
danke den Landwirten, Obstbauern, Imkern und
Kleingärtnern für ihre ganzjährige harte Arbeit,
dank derer wir reichlich Brot, Fleisch, Gemüse und
Obst auf unseren Tischen haben“, sagte Bürgermeister
Lorenz.
Anschließend teilte er das aus dem diesjährigen
Getreide gebackene Brot mit den Teilnehmern
des Landwirtschaftsfestes. „Möge es niemals an
Brot auf unseren Tischen mangeln“, sagte er.
Danach erfolgte die Übergabe von Broten an alle
Dorfvorsteher der Gemeinde Meseritz.
Eine der Attraktionen waren die Imbissstände
der Landfrauenvereine, die köstliche Gerichte für
alle Besucher zubereitet hatten – darunter Zurek
(eine Roggenmehlsuppe), Bigos, Pirogen und
Grillwürstchen. Die Teilnehmer konnten außerdem
Souvenirs und allerlei Kunsthandwerk kaufen und
sich an Stände verschiedener Vereine und Institutionen
über deren Aktivitäten informieren lassen.
Ein weiterer Programmpunkt war der Wettbewerb
um die schönste Erntekrone, ausgetragen
in den Kategorien „traditionell“ und „modern“.
Pieske gewann in der ersten Kategorie und Solben
war Sieger in der zweiten Gruppe.
Der künstlerische Höhepunkt des Erntedankfestes
waren die 21. Musikalischen Folklorebegegnungen,
die seit Jahren in Pieske stattfinden.
In diesem Jahr nahmen sechs Musikbands
aus der Gemeinde Meseritz teil. Die Jury vergab
den ersten Platz an „Ale Babki“ aus Pieske.
Eine Rallye für das Museum in Pniewo
Am Samstag, dem 20. September, fand die zweite
Oder-Warthe-Bogen-Rallye statt. Die Teilnehmer
starteten am Festungsmuseum in Pniewo, wo
sie u. a. vom Museumsdirektor Leszek Lisiecki begrüßt
wurden.
Die Route der zweiten Rallye für Geländefahrzeuge
führte entlang der Festungsanlagen.
Fast 90 Teams aus ganz Polen hatten sich für den
Start angemeldet. Sie mussten eine 110 Kilometer
lange Strecke bewältigen und mehr als ein
Dutzend Kontrollpunkte absolvieren. Die Rallye
wurde von der Stiftung „Legales Offroad“ organisiert.
2,5 Millionen für die Bildungsentwicklung
Der Bürgermeister von Meseritz hat eine Fördervereinbarung
für das Projekt „Akademie talentierter
Schüler der Gemeinde Meseritz“ unterzeichnet.
Das Projekt wird von der Europäischen Union
im Rahmen des Programms „Europäische Fonds
für die Woiwodschaft Lebus“ gefördert. Das ist eine
hervorragende Investition in Kinder und Jugendliche.
Es handelt sich um das größte Bildungsprojekt
in der Gemeinde Meserit und wird an allen
sieben Grundschulen umgesetzt.
Mindestens 1.195 Schüler werden an den an-
gebotenen außerschulischen Aktivitäten teilnehmen
können. Die Gemeinde Meseritz erhielt 2,5
Millionen Zloty (590.000 Euro) dafür.
Neben Unterricht,
Workshops und Exkursionen werden auch
wichtige Lehrmittel und Lernmaterialien angeschafft,
die den Schülerinnen und Schülern auch
nach Projektabschluss weiterhin zur Verfügung
stehen werden. Im Rahmen der Fortbildung werden
zudem die fachlichen Kompetenzen der Lehrkräfte
gestärkt.
Die Feuerwehr Kalau ist die beste
Die Teams der Freiwilligen Feuerwehr Kalau haben
den Bezirks-Feuerwehr- und Sportwettbewerb
in Tirschtiegel gewonnen.
Auch die Freiwilligen Feuerwehrleute aus
Obergörzig erreichten das Podium und belegten
den dritten Platz. Der Wettbewerb fand am 21.
September im städtischen Stadion in Tirschtiegel
statt. Die besten Frauen- und Männerteams der
Freiwilligen Feuerwehr des Landkreises Meseritz
nahmen teil.
Die Teilnehmer absolvierten zunächst einen
Hindernislauf, gefolgt von einer Feuerwehrübung.
Dabei mussten sie Schläuche ausrollen, Plastikkegel
mit einem Wasserstrahl umwerfen und ein
Windrad in Bewegung setzen; entscheidend war
jeweils die benötigte Zeit, aber auch die Technik
spielte eine wichtige Rolle, da die Kampfrichter
für jeden Fehler Strafpunkte vergaben. Die Feuerwehr
der Gemeinde Meseritz war mit drei Teams
vertreten:
einem Frauenteam und einer Männermannschaft
aus Kalau sowie einem Männerteam
aus Obergörzig. Und alle drei schafften es auf das
Siegertreppchen! Die Feuerwehrleute aus Kalau
belegten den ersten Platz und wurden als die
Besten gekürt.
Seniorenwoche-Abschlußkonzert
Ein Konzert aller Generationen im Gemeindezentrum
bildete den Abschluss der Feierlichkeiten
zur Seniorenwoche in der Gemeinde Meseritz.
Bürgermeister Lorenz dankte den ältesten
Einwohnern für ihren Beitrag zur
Entwicklung der Gemeinde und wünschte
ihnen viele Jahre in Gesundheit und Liebe.
Im Rahmen der Seniorenwoche hatten
Mitarbeiter des Sozialamtes und des
Gemeindezentrums ein vielfältiges Programm
für die älteren Einwohner vorbereitet.
Dazu gehörten Begegnungen mit
Polizisten und Feuerwehrleuten, Mitarbeitern
des Finanzamtes, Experten für Gesundheit
und Ernährung, Förstern und
Tanzlehrern.
Das die Seniorenwoche abschließende
Konzert fand am 12. Oktober im Kulturzentrum
statt. Auf der Bühne traten
Tänzer der Vereine „Gold“ und „Trans“ aus
Meseritz auf sowie des Vereins „Fantazja“
aus Schwerin/W., außerdem ein Chor des
Seniorenvereins, Kirchenchöre und Solisten. Ihre
Darbietungen wurden vom Publikum mit tosendem
Applaus bedacht.
Presse-Archiv:
Mitteilungen aus der poln. Presse II/2025
Mitteilungen aus der poln. Presse I/2025
Mitteilungen aus der poln. Presse III/2024
Mitteilungen aus der poln. Presse II/2024
Mitteilungen aus der poln. Presse I/2024
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