Das 9. Treffen der Heimatkreise Meseritz, Birnbaum und
Schwerin/Warthe in Paderborn am
27. – 29. Mai 2022


Text und Fotos:
Dr. M. Sprungala




Das für das Jahr 2020 vorgesehene Paderborner Heimattreffen musste aufgrund der Corona-bedingten Hygienemaßnahmen abgesagt werden, und auch im vergangenen Jahr fiel das für Mai geplante Treffen in Perleberg zwar zunächst aus, konnte jedoch im September 2021 nachgeholt werden. Da im Mai dieses Jahres hinsichtlich der Pandemie Entspannung angesagt und nahezu alle Schutzregelungen zwischenzeitlich außer Kraft gesetzt worden waren, konnte das lange geplante Heimattreffen in Paderborn am 28. und 29. Mai stattfinden und wir uns darauf freuen, uns nach langer Zeit wiederzusehen.
Wenige Tage vor dem Heimattreffen machten jedoch Wetterkapriolen in Paderborn von sich reden. Am 22. Mai 2022 verwüstete ein Tornado ganze Straßenzüge in der Metropole unseres Patenkreises. Der Tornado hinterließ in der Stadt eine Schneise der Zerstörung, doch war festzustellen, dass die Anteilnahme und Hilfsbereitschaft der Bevölkerung sehr groß und die Aufräumarbeiten innerhalb der zurückliegenden Woche erstaunlich gut vorangekommen waren.
Zu unserer Freude erfuhren wir, dass sogar aus Polen Helfer angereist waren. Seit dem Jahr 1993 besteht eine Partnerschaft zwischen den Städten Paderborn und dem ostpolnischen Przemysl (früher deutsch: Premissel), das gerade in letzter Zeit oft in den Medien genannt wird, da es der erste Bahnhof hinter der ukrainisch-polnischen Grenze ist und hier viele Flüchtlinge aus dem geschundenen Land eintreffen.
15 Helfer aus Przemysl hatten sich nach dem Tornado spontan auf den 1.200 Kilometer weiten Weg nach Paderborn gemacht, um hier bei den Aufräumarbeiten, unter anderem im Paderquellgebiet und im Riemekepark, zu helfen. Diese „Geste der Freundschaft und Solidarität“ hat die Stadt tief berührt.

Vorstand und Beirat des HKr reisten fast ausnahmslos bereits Christi Himmelfahrt, am 26. Mai 2022, bei kühlem, aber heiterem Wetter an. Auch die polnischen Gäste trafen bereits an diesem Abend in unserem Quartier im Hotel Manu in der Detmolder Straße ein, sodaß wir in geselliger Runde unsere durch die Pandemie keineswegs geschwächte deutsch-polnische Freundschaft pflegen und in zahlreichen Gesprächen festigen konnten. Im Hotel selbst wohnten der Meseritzer Museumsleiter Andrzej Kirmiel und sein Kurator und Freund des Heimatkreises, Wojtek Derwich.
Wie gewohnt logierten die Posener Gäste im fußläufig erreichbaren Hotel Gerold. Angereist waren Tomasz Czabanski mit seinem Mitarbeiter Dr. Maksymilian Frackowiak sowie seine Schwester Prof. Dr. Margorzata Rosada-Czabanska mit ihrem Mann Pawel.

Heimattreffen Paderborn 2022

Besichtigungsfahrt im Paderborner Land

Bereits im Jahr 2018 hatte das Ehepaar Gladisch eine interessante Informationsfahrt durch Paderborn und sein Umland geplant. Ein ähnliches Vorhaben, mit dem sich der Heimatkreis Meseritz bei Vorstand, Beirat und den polnischen Freunden für ihre ehrenamtliche Arbeit und ihr Engagement zugunsten der deutsch-polnischen Freundschaft traditionell bedankt, war auch für dieses Jahr wieder geplant.
Was gibt es Schöneres, als von Einheimischen fachkundig durch ihre Heimat geführt zu werden, auch wenn es ihre zweite Heimat ist? Für Freitag, den 27. Mai, um 14:30 Uhr hatte Joachim Gladisch einen kleinen Bus zum Hotel Manu in der Detmolder Straße bestellt. Der erste Weg führte uns in das benachbarte Industriegebiet, wo die Schneise des Tornados begann, markiert von einem umgestürzten Anhänger auf dem Bürgersteig. Benachbarte Gebäude hatten großenteils keine bzw. mehr oder weniger stark demolierten Dächern, überall lagen Fassadenteile herum, Bäume waren entwurzelt oder abgebrochen, teilweise bereits zersägt und zum Abtransport vorbereitet. Die Schneise der Verwüstung zog sich fort bis in die Innenstadt.
Sodann fuhren wir weiter, aus der Stadt heraus auf die Paderborner Hochebene. Sie ist Teil der Westfälischen Bucht und gleichzeitig die größte Kalk- und Karstlandschaft Westfalens. Die östliche Begrenzung des Teutoburger Waldes, das Eggegebirge, war am Horizont deutlich zu erkennen. Die Hochebene ist von Getreidefeldern und vor allem durch eine Vielzahl von Windkraftanlagen geprägt. Im Kreis Paderborn stehen ca. 500 Windräder, die beeindruckende 30 % mehr Strom er- Joachim Gladisch informiert über seine Heimat zeugen, als der Kreis selbst verbraucht. Nach einem kurzen Informationsstopp ging es weiter nach Altenbeken an der Beke, einem 17,6 Kilometer langen Nebenfluss der Lippe. Sehenswert ist hier das Altenbekener Viadukt (oder Großes Viadukt).
Das in den 1850er Jahren errichtete Bauwerk zählt zu den ältesten Zeugen der Eisenbahngeschichte in Deutschland. Paderborn erhielt bereits 1850 einen Bahnanschluss, zu dem die 1851 eröffnete Strecke über das Beketal gehört, das hier durch das Viadukt mit 24 Bögen überbrückt wird.
Die Gewölbebrücke ist mit 482 m Europas längste Kalksteinbrücke. Sie wurde ohne Beton, nur mit Kalksteinen errichtet. Unser Reiseführer Achim Gladisch zitierte den preußischen König Friedrich Wilhelm IV., der 1853 bei der Einweihung sagte: „Ich habe geglaubt, eine goldene Brücke vorzufinden, weil so schrecklich viele Thaler verbraucht worden sind.“

Heimattreffen Paderborn 2022
Weiter ging es zum Kleinen Viadukt, das mit 11 Bögen auf einer Länge von 230 m in 33 Metern Höhe das Tal der Dune überspannt – ein idealer Ort, um bei Kaffee und köstlichem, von Wanda Gladisch gebackenem Kuchen eine Pause einzulegen. Von hier aus konnte man die katastrophalen Waldschäden erkennen, die der Borkenkäfer im Verbund mit den langen Trockenperioden der letzten Jahre verursacht hat.
Durch das Gebiet des Truppenübungsplatzes Sennelager mit seinen englischen Kasernen und Wohngebieten führte die weitere Route nach Schloß Neuhaus, dem gleichnamigen Stadtteil von Paderborn mit seinem sehenswerten Wasserschloss, der ehemaligen Fürstbischöflichen Residenz. Fachleute zählen es zu den Frühwerken und damit zu den wichtigsten Beispielen der sog. Weserrenaissance. Anlässlich der Landesgartenschau 1994 wurden das Schloß und seine Nebengebäude grundlegend restauriert. Sie bilden zusammen mit dem Barockgarten eine harmonische, absolut sehenswerte Anlage.
Die Wolken machten der Sonne rechtzeitig Platz, um schöne Erinnerungsfotos zu machen. In dem Residenzschloss selbst ist heute eine Realschule untergebracht, im Marstall eine Kunstgalerie. Von hier aus fuhren wir nach Sande an der Lippe, die hier zu einem See aufgestaut wurde. Da sich dieses Projekt jedoch nicht als optimale Lösung erwies, wie uns Achim Gladisch erklärte, hat man den Flusslauf um den See herum gelenkt und neugestaltet. In direkter Nähe befindet sich das Gut Lippesee, ein ehemaliger alter Fachwerkbauernhof, der durch ein weiteres, aus dem Münsterland hierher versetztes Fachwerkgebäude zu einem imposanten Ensemble ergänzt, heute ein beliebtes, recht nobel erscheinendes Restaurant beherbergt, das gern u.a. für Hochzeitsfeierlichkeiten genutzt wird. Auf uns wartete jedoch als Höhepunkt und Abschluss unserer Informationsfahrt ein anderes Restaurant, nämlich die Mohrenschänke in Hövelhof, wo uns frischer Spargel und alles, was dazugehört, serviert wurde. „Es war ein rundum gelungener, interessanter Ausflug mit einem lukullischen Abschluss“, wurden am Ende die Organisatoren Wanda und Achim Gladisch gelobt. Um 20 Uhr waren wir zurück in unserem Quartier und saßen noch ein paar Stündchen in gemütlicher Runde bei guten Gesprächen beisammen.


Heimattreffen Paderborn 2022

Die Vorstands- und Beiratssitzung

Am Samstagmorgen (28.5.) begaben wir uns gegen 9:30 Uhr zum Schützenhof, um den Ort des Heimattreffens, den Fahnensaal, zu schmücken. Die langen Fahnen der Städte Meseritz und Schwerin wurden aufgehängt, die Wappentafeln der drei ehemaligen Kreisstädte in Ermangelung von Befestigungsmöglichkeiten dekorativ vor dem Rednerpult auf dem Boden drapiert und die Tische mit buntem Blumenschmuck versehen. Um 10 Uhr trafen sich im Schützenhof im „Blauen Zimmer“ die Vorstands- und Beiratsmitglieder zu ihrer jährlichen Sitzung.

Die Beiräte Herybert Schulz aus Wittenberge und Dietrich Radomski aus Berlin hatten bereits vorher mitgeteilt, aus gesundheitlichen Gründen nicht daran teilnehmen zu können. Der Vorsitzende Albrecht Fischer v. Mollard eröffnete die Sitzung mit der Feststellung der Beschlussfähigkeit und der traditionellen Totenehrung, in der er in diesem Jahr auch an die zivilen Opfer des russischen Überfalls auf die Ukraine erinnerte und dann ergänzte:
„Wir gedenken ebenso der Soldaten beider Seiten, die ihr Leben lassen mussten, weil ein scheinbar wahnsinniger Präsident offenbar nichts aus der Geschichte seines eigenen Landes gelernt hat.“

Anschließend trug Schatzmeister Aribert Heinrich den wie immer vorbildlichen Finanzbericht für das Kalenderjahr 2021 vor. Er betonte, daß die Anzahl der Spenden im Jahr 2021 nennenswert unter die von 2020 gesunken sei und schloss als Ursache einen Zusammenhang mit den Spätwirkungen der Corona-Pandemie nicht aus. Aufgrund der einerseits geringeren Anzahl der eingegangenen Jahresspenden, die zudem in der Tendenz einen niedrigeren Geldbetrag auswiesen, und andererseits höherer, allerdings einmalig entstandener Einzelausgaben, beendete der Heimatkreis das Berichtsjahr mit einem Verlust, der aus den Rücklagen gedeckt werden musste. Herr Heinrich bat daher, verstärkt zu Spenden aufzurufen, damit der Heimatkreis Meseritz, den HEIMATGRUSS und den anerkannt informativen Internetauftritt (www.heimatkreis-meseritz.de) noch weitere Jahre existieren können.

Den Kassenprüfungsbericht verlas in diesem Jahr erstmals Dr. Martin Sprungala. In einer sog. Strategiesitzung am 22. Januar 2022 war er als Kassenprüfer vorgeschlagen worden, da Dietrich Radomski zwischenzeitlich aus Alters- und Gesundheitsgründen den Vorstand gebeten hatte, ihn von seinem jahrzehntelang wahrgenommenen Amt in dieser Funktion zu entbinden. Aus praktischen Gründen und kostentechnischen Erwägungen erfolgte die Prüfung der Kasse selbst am Vormittag des 27. Mai in Anwesenheit des Schatzmeisters durch Andreas Heinrich und Dr. Sprungala.
Wie nicht anders zu erwarten, waren die Bücher auch 2021 ordentlich und nachvollziehbar geführt, und Aribert Heinrich hatte sogar ergänzende Erläuterungen zur Kassenführung schriftlich niedergelegt. Zusätzlich beantwortete er jede anstehende Frage und gab dem Neuling gute Tipps und Hinweise, so dass nach knapp 2 Stunden die Prüfung ohne Beanstandungen beendet, der von Andreas Heinrich bereits vorbereitete Prüfungsbericht von beiden Prüfern unterzeichnet und anschließend dem Vorsitzenden Albrecht Fischer von Mollard übergeben werden konnte.
Beide Prüfer bescheinigten dem Vorstand eine vorbildliche Geschäftsführung und empfahlen dem Beirat, dem Vorstand Entlastung für das Geschäftsjahr 2021 zu erteilen, die auch einstimmig erfolgte.

Im folgenden TOP stellte die Redakteurin Thea Schmidt die Arbeit der Heimatgruß- Redaktion vor. Sie dankte vor allem für die Lektoratsarbeit und Unterstützung durch Herrn Fischer v. Mollard, nachdem dieser als Vorsitzender ihr zuvor für ihre engagierte, aufreibende Arbeit im Zusammenhang mit der pünktlichen Drucklegung und Auslieferung der Vereinszeitschrift im Namen aller HEIMATGRUSS-Leser gedankt hatte. Die Kosten für Herstellung und Versand des Heimatgrußes sind weiter leicht gestiegen, die Druckauflage liegt derzeit bei 700 Expl./Quartal. Bisher sei es zwar noch immer gelungen, so Frau Schmidt, jede HGr-Ausgabe mit mindestens 40 Seiten zu füllen; dieser Umfang kann aufgrund der spärlicher werdenden Einsendungen von Beiträgen jedoch keinesfalls auf Dauer garantiert werden - ein indirekter Appell an alle HGr-Leser, der Redaktion „Futter“ für den HGr zu schicken.

Unter TOP 5 berichtete anschließend wie seit Jahren Dr. Martin Sprungala über die Entwicklung der Zugriffe auf das Internetportal „www.heimatkreis-meseritz.de“ anhand von Statistiken, die der Betreuer des Internetauftritts des HKr Meseritz Edgar Lange zusammengestellt hatte. Die gelieferten Zahlen sind nach wie vor kritisch zu betrachten, da etwa 70-80 Prozent der ausgewiesenen Zugriffe durch Suchmaschinen u. a. elektronische Programme erfolgen und keine realen Anfragen dahinterstehen.
Insgesamt zeigen sich die Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr 2020/21 erfreulich konstant und ohne große Schwankungen. Trends wie eine Verminderung der Zugriffszahlen in den Sommermonaten blieben aus, was möglicherweise durch die Pandemie zu erklären wäre. Die meisten Besuche sind nach wie vor in den Monaten nach einer Aktualisierung der Internetpräsenz festzustellen, wenn also eine neue HGr-Ausgabe online gestellt wird.
Mitte April 2021 wurden für die interaktiven Präsentationen von Museum und Burg Meseritz („Virtuelle Rundgänge“) zwei neue Domains eingerichtet. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der Besucher deutlich nach oben entwickelt (+ 60%). Im Monatsdurchschnitt kommen mehr als 110 „echte Besucher“ auf die Seiten der Präsentationen von Museum und Burg Meseritz – eine durchaus zufriedenstellende Anzahl, die sich durch Bewerben per Weiterempfehlung, Linktausch oder Printwerbung allerdings noch erhöhen ließe.
Erfreulicherweise verfügt die Internetpräsenz des Heimatkreises noch über beträchtliche freie Speicherkapazität, so dass Beiratsmitglied Dr. Wolfgang Kessler anbot, weitere Datenmengen seiner Projekte dort einstellen zu lassen.

Unter dem Punkt „Publizistische Projekte“ wurde über drei Arbeiten gesprochen. Dr. Kessler berichtete über die Bestandsaufnahme des Wissens und der Informationen über den Altkreis Meseritz. Aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen hat er in der Vergangenheit verschiedene geplante persönliche Bibliotheksbesuche, so den in der Nationalbibliothek in Leipzig oder auch in Posen, hintanstellen müssen, was nun bis zum kommenden Jahr nachgeholt werden soll.
Das zweite aktuelle Projekt betrifft das „Ortsbuch für den Kreis Meseritz vor 1914“, das von Dr. Wolfgang Kessler verfasst wird. Es geht dabei um die einheitliche Darstellung aller mehr als 200 Städte, Gemeinden, Dörfer, Gutsbezirke und einzelnen Gehöfte oder Wohnstätten des damaligen Kreises unter Berücksichtigung deutscher, aber auch neuerer polnischer Quellen. Insofern ist das entstehende Werk zugleich auch eine Ergänzung und Fortschreibung der beiden Heimatbücher des Kreises Meseritz aus den Jahren 1972 und 1974 und entspricht vollumfänglich dem Vereinszweck, die Erinnerung an den Kreis Meseritz im Gedächtnis seiner ehemaligen Bewohner, ihrer Nachfahren bzw. des deutschen Volkes zu erhalten. Heimatfreund Franz Marowski aus Berlin hat durch großzügige Förderung die Erstellung dieser Informationssammlung ermöglicht, die am Ende auch als Buch erscheinen soll. Die Ortsartikel sollen zunächst auf der Website des HKr publiziert und teilweise auch im HEIMATGRUSS abgedruckt werden. Als Musterbeitrag ist der Artikel über Punken in der HGr-Ausgabe 241, Seite 5 Ende Juni erschienen.
Schließlich berichtete der Vorsitzende über das Vorhaben von Andrzej Kirmiel, eine zweite, erweiterte Auflage des von ihm im Jahre 2015 herausgegebenen und längst vergriffene Meseritz-Buches drucken zu lassen. Da die Kosten der Erstauflage seinerzeit vollumfänglich vom HKr Meseritz getragen worden war, will A.F.v.M. jetzt versuchen, die Zweitauflage durch öffentliche Fördermittel finanzieren zu lassen. Herr Dr. Kessler zeigte sich hinsichtlich der Erfolgsaussichten aufgrund seiner Erfahrungen allerdings recht skeptisch.

Unter TOP 7 stand eine Satzungsänderung (§ 18) über die Verwendung eines möglicherweise noch vorhandenen Restvermögens im Fall der Vereinsauflösung zur Abstimmung. Im Rahmen der Strategie-Sitzung am 22. Januar war vorgeschlagen worden, die Freunde der Martin-Opitz- Bibliothek als Empfänger der Restmittel einzusetzen, weil die MOB einerseits schon heute die nahezu komplette Meseritz-Sammlung verwaltet und für Interessierte zugänglich macht und sie darüber hinaus gemäß einer Vereinbarung von 2017 den gesamten Internetauftritt des HKr Meseritz für Forschungszwecke weiterhin offenhalten wird, wenn dieser selbst eines Tages seine Aktivitäten eingestellt haben wird. Der Beschluss erfolgte einstimmig, und der Schatzmeister kommentierte, daß der dann amtierende Schatzmeister ziemlich einfältig sein müsse, wenn in einer solchen Situation noch nennenswerte Beträge zu übergeben wären. Im weiteren Verlauf der Tagesordnung ging es in TOP 8 um personelle Angelegenheit von Vorstand und Beirat.

Der Schatzmeister Aribert Heinrich (95) gab bekannt, dass er aus Altersgründen sein Amt nach 25-jähriger Tätigkeit niederlegen möchte. Spontan dankte daraufhin der Vorsitzende dem aus seinem Amt Scheidenden für dessen langjähriges Engagement in der Kassen- und Vereinsführung und wies darauf hin, dass Aribert Heinrich bereits vorher - als professioneller Steuerberater prädestiniert - lange Jahre die Vereinskasse des HKr geprüft hatte. Er wird dankenswerterweise seine langjährigen Erfahrungen in der Funktion als Mitglied des Beirates dem HKr weiterhin zur Verfügung stellen. Zum neuen Schatzmeister wurde – quasi eine familiäre Rochade auf Vereinsebene – mit sofortiger Wirkung sein Sohn, der bisherige Kassenprüfer Andreas Heinrich (HGr 223/Dez. 2017, S.15/16) von den anwesenden Beiratsmitgliedern einstimmig ernannt. Er wechselte somit vom Beirat in den Vorstand.
Nach einer kurzen Anhörung des Kandidaten und anschließender Abstimmung mit den anwesenden Mitgliedern des Beirats kooptierte der Vorstand Herrn Siegfried Bölke aus Nuthetal bei Potsdam in den Beirat,und der Vereinsvorsitzende überreichte dem neuen Mitglied als Willkommensgruß einen Ausdruck der aktuellen Vereinssatzung. Auf S.16 des HGr Nr. 242 stellt sich Herr Bölke den Mitgliedern des HKr und Lesern des HGr selbst vor.
Schließlich galt es, einen neuen Kassenprüfer zu ernennen, nachdem Andreas Heinrich als neuer Schatzmeister für diese Funktion nicht mehr zur Verfügung steht und lt. Satzung zwei Prüfer verpflichtend vorgeschrieben sind. Unter Berücksichtigung des Gesundheitszustandes einiger Beiräte ernannte der Vorstand nach kurzer Beratung Siegfried Bölke neben Dr. Martin Sprungala zum zweiten Kassenprüfer. Dieser nahm die Funktion an und dankte für das in ihn gesetzte Vertrauen.

Neues Mitglied im Beirat: Siegfried Bölke


Die Frage, wieweit es sinnvoll und zielführend ist, weiterhin Heimatkreistreffen in Paderborn abzuhalten, wenn, wie dieses Mal, nur noch 20 Teilnehmer am Samstag anwesend sind, von denen 14 allein zum „Tross“ gehören, d.h. Vorstands- bzw. Beiratsmitglieder und polnische Freunde sind, wurde unter TOP 9 erörtert, ohne dass am Ende Entscheidungen getroffen wurden.

Wenn TOP „Verschiedenes“ aufgerufen wird, weiß jedermann, dass das Sitzungsende nicht mehr allzu fern ist. Angesprochen wurde der sinkende Spendeneingang, der den HKr in ernst zu nehmende Bedrängnis bringt, und die Mitgliedschaft des HKr im DGV (Deutscher Geschichtsverein des Posener Landes). Zudem diskutierte man über einen Spendenaufruf des Zentrums gegen Vertreibung zugunsten von Ungarnflüchtlingen. Die Notwendigkeit, private Archive (Bilder und schriftliche Unterlagen) aus der Heimatregion zu digitalisieren, um der Nachwelt zu erhalten und der Forschung zugänglich zu machen, thematisierte Dr. Kessler und schließlich berichtete der Vorsitzende von den Gästen aus Bremen-Horn, die für den Samstagnachmittag erwartet wurden, um Kontakt mit unseren polnischen Freunden aufzunehmen. Während der Nazizeit wurden Psychiatriepatienten aus ihrer Gemeinde nach Obrawalde gebracht und dort ermordet. Eingedenk diese furchtbaren Ereignisse planen nun die Bremer eine Reise nach Obrawalde.
Nach 3 Stunden schloss Albrecht Fischer von Mollard um 13:04 Uhr die diesjährige Vorstands-/ Beiratssitzung, und man begab sich zu einem Imbiss in den Versammlungssaal.


Heimattreffen Paderborn 2022
Das Heimattreffen mit Gästen aus Bremen-Horn
Im Fahnensaal fand anschließend das Heimattreffen mit Begegnungen und Gesprächen statt. Leider hält die Tendenz der sinkenden Teilnehmerzahlen an, obgleich, wie der stellvertretende Vorsitzende Joachim Gladisch bekundete, eine ganze Reihe von Heimatfreunden in direkter Umgebung wohnen. Das Interesse an den Heimattreffen, an den eigenen Wurzeln und an der Heimatregion ist bedauerlicherweise kaum noch vorhanden, nicht zuletzt bedingt durch die diversen Ablenkungen des Internets, des Fernsehens und anderer moderner „Segnungen“.
Pünktlich um 15 Uhr begrü.te der Vorsitzende die anwesenden Heimatfreunde zur Stunde des Wiedersehens und hieß insbesondere die aus Posen und Meseritz angereisten Freunde offiziell nochmals herzlich willkommen.

Heimattreffen Paderborn 2022Die Ankunft der aus Bremen angesagten Gäste hatte sich verkehrsbedingt um Einiges verzögert, sie wurden jedoch später vom Vorsitzenden ebenso herzlich und zugleich erleichtert begrüßt. Anlass ihres Besuches war, wie bereits zuvor in der Sitzung in groben Zügen erläutert, die Klinik Obrawalde.
Eine Nervenklinik bestand auch in Bremen-Horn, die sog. „Bremische Idiotenanstalt“. Es war eine Pflege- und Erziehungsanstalt für Kinder und Jugendliche mit körperlicher und/oder geistiger Behinderung, bis eines Tages auch Erwachsene eingewiesen wurden. Kurz vor Kriegsbeginn, am 31.8.1939 lösten die Nationalsozialisten das Heim auf und verlegten die Bewohner in andere Anstalten, u. a. nach Obrawalde. Nur wenige von ihnen überlebten das Ende des Zweiten Weltkriegs, vor allem durch Maßnahmen der Euthanasie wurden sie umgebracht. Um weitere Informationen und Kontakte nach Obrawalde zu bekommen, waren die drei Delegierten, Pfarrer Stephan Klimm, Dietmar Stadter und Dr. Kai Seyffarth angereist.
Die Gäste aus Miedzyrzecz, Andrzej Kirmiel und Wojtek Derwich, haben ihnen ihre aktive Hilfe zugesagt, und auch Prof. Czabanska-Rosada stand den Bremer Gästen mit zahlreichen Anregungen für eine fruchtbare Zusammenarbeit polnischer und Bremer Jugendlicher bzw. Studenten zur Verfügung.
Seit Februar 2020 stehen die Bremer mit dem Heimatkreis bereits in Kontakt, als Folge der Pandemie kam das persönliche Kennenlernen jedoch erst jetzt anlässlich des Heimattreffens zustande. Die aus Bremen Angereisten waren hochzufrieden und begeistert über die tiefe deutsch-polnische Freundschaft, die sie hier erleben konnten.
Pfarrer Klimm schrieb nach dem Treffen: „Unser schönes Treffen wirkt noch sehr nach und zieht weitere Kreise. Gestern konnten wir bei unserem Vernetzungstreffen davon berichten und auch von dem guten Geist weitergeben. Das war eine so schöne Erfahrung. Ich denke, ich werde das auch in meine Pfingstpredigt einfließen lassen, denn es war ein wahrhaft begeisterndes Erlebnis. Ich danke Ihnen sehr für die ausgesprochen bereichernden Begegnungen… Wir konnten begeistert berichten, mit welcher Strahlkraft Sie die deutsch-polnische Freundschaft leben.Vielen Dank für die schönen Tage bei und mit Ihnen in Paderborn.“
Schöner und intensiver lässt sich die Notwendigkeit des Fortbestehens unseres Heimatkreises kaum beschreiben.

In diesem Jahr jährt es sich zum 20. Mal, dass die Geschwister Czabanski als Vertreter des Vereins POMOST in Paderborn dabei waren. Seither sind sie ein wichtiger, integraler Teil der Heimattreffen in Paderborn und Perleberg. Vor zwanzig Jahren war auch der Berichterstatter, Dr. Martin Sprungala, das erste Mal mit Leonhard v. Kalckreuth beim Heimattreffen dabei und damals dazu vergattert, den Bericht für den HGr zu schreiben, und seither immer und immer wieder – offenbar gefiel dieser.
Nach Abschluss des Nachmittags des Wiedersehens begaben wir uns zurück ins Hotel Manu zum Abendessen und zu weiteren Gesprächen, an denen auch die Herren aus Bremen teilnahmen.

Heimattreffen Paderborn 2022Die Feierstunde des Heimattreffens
Am Sonntag, 29.5., war es recht kühl, regnete aber zum Glück nicht. Nach dem gemeinsamen Frühstück fuhren wir zum Schützenhof, wo bereits die Schweriner Heimatfreunde, die Bremer Gäste und z. T. die Vertreter des Patenkreises eingetroffen waren.

Heimattreffen Paderborn 2022Die Feierstunde eröffneten Felia und Noah, Schülerin und Schüler der Kreismusikschule Paderborn, mit einem Musikstück für zwei Violinen mit Lehrerin und begeisterten alle Anwesenden einschließlich ihre Lehrerin, Frau Anett Bechmann, mit der für ihr Alter großartigen Beherrschung ihrer Instrumente.
Anschließend konnte der Vorsitzende der Heimatkreise Meseritz und Birnbaum nach einer vierjährigen Zwangspause die Ehrengäste begrüßen. So den seit anderthalb Jahren amtierenden Landrat Christoph Rüther, der es sich trotz der vielen durch den Tornado verursachten Probleme nicht hat nehmen lassen, der Einladung zur Feierstunde zu folgen, sowie Herrn Heinz-Josef Struckmeier, Leiter des Kreiskulturamtes, und in Vertretung von Frau Kirsten John-Stucke, der Leiterin des Kreismuseums Wewelsburg, Frau Cathrin Tegethoff. Zudem hieß er in Anspielung auf die Zerstörungen durch den Wirbelsturm als erfahrene Brückenbauer (zwischen Ost und West) nochmals willkommen Prof. Dr. Malgorzata Czabanska-Rosada aus Posen mit ihrem Ehemann Pawel, ihren Bruder Tomasz Czabanski, Direktor des polnischen Vereins POMOST – zu Deutsch die Brücke, nomen est omen – , seinen Chefarchäologen Dr. Maksymilian Frackowiak sowie aus Meseritz Andrzej Kirmiel, Direktor des Meseritzer Museums und Wojtek Derwich, den engagierten Gästeführer deutscher Besucher in Meseritz, zugleich Urkunden- und Dokumentenbeschaffer in aussichtslosen Fällen und langjährigen Freund des HKr Meseritz/Birnbaum.

Vom Heimatkreis Schwerin a. d. Warthe waren der Vorsitzende Herbert Worner aus Waren/Müritz und sein Stellvertreter Paul Spiller aus Bonn anwesend. „Brücken zwischen West und Ost baut auch der Bundessprecher der Landsmannschaft Weichsel-Warthe, Dr. Martin Sprungala“, fügte A.F.v.M. hinzu.
Auch die Bremer Gäste wurden herzlich begrüßt. Es folgte eine weitere Darbietung der jungen Musiker, ehe der Landrat Christoph Rüther das Wort ergriff. Er hat es sich trotz der vielen Arbeit durch den Tornado nicht nehmen lassen, zu der Feierstunde zu kommen. Bislang konnte er sich nur über den Heimatgruß informieren, nun endlich aber war es möglich, die Aktiven im Verein persönlich kennenzulernen.
Sehr emotional und empathisch berichtete Herr Rüther, wie er selbst den Tornado über Paderborn erlebt hatte, wobei sein Wohnhaus noch relativ verschont geblieben war. Sein Vorgänger im Amt Manfred Müller, so sagte Landrat Rüther, habe in den 16 Jahren seiner Amtszeit nicht so viele Probleme bewältigen müssen wie er in den letzten Monaten: Angefangen mit der Corona-Pandemie, einer stark wütenden Vogelgrippe, dem Ukraine-Krieg mit den daraus resultierenden Fragen der Unterbringung von Flüchtlingen und nun noch die Schäden durch den Tornado.
Er hätte sich aufgrund der Erkrankung von Landrat Müller überreden lassen, für dieses Amt anzutreten, obwohl er „zufriedener Bürgermeister von Wünnenberg-Haaren“ gewesen wäre. Beeindruckend fände er die Entwicklung in Polen, vom EU-Beitritt bis hin zum Zusammenwachsen und dem Freundschaftsprozess. Versöhnung läge ihm sehr am Herzen.
Auch von der Hilfe für die Ukraine sei er begeistert. Die Opferzahlen stiegen Tag für Tag – dies sei für ihn unerträglich. Aus diesem Grunde danke er Polen für seine Hilfe. Christoph Rüther erinnerte daran, daß Landrat Müller in seiner Ansprache im Jahr 2014 ausdrücklich die russische Besetzung der Krim verurteilt hätte. Paderborn hat seit vielen Jahren eine Patenschaft mit der heute so oft erwähnten Grenzstadt Premysl, die sehr engagiert ist. Aus diesem Grunde sammelte der Kreis sage und schreibe 700.000 Euro an Hilfsgeldern.


Heimattreffen Paderborn 2018Nach einem weiteren musikalischen Vortrag folgte der Bericht von Tomasz Czabanski über die Arbeit des Vereins POMOST. Er erinnerte an die erste Begegnung vor 20 Jahren. „Durch die Liebe zur Heimat habt Ihr uns in unserer Liebe zum polnischen Vaterland gefestigt. Ihr habt uns durch Eure Offenheit, Gastfreundschaft und Besorgnis um Polen gewonnen.“
Zum Überfall auf die Ukraine meinte er: „Wir alle müssen uns bewusstwerden, daß es heute in der Welt keinen anderen Weg gibt, als gemeinsam und solidarisch im Rahmen des vereinten Europa einander zu helfen.“ Und er danke für die gemeinsame Arbeit.
Zu Beginn seiner Tätigkeit konzentrierte sich POMOST auf das Gebiet um Meseritz, inzwischen ist das Arbeitsfeld weit gewachsen, bis nach Niederschlesien und das gesamte Posener Land. In diesem Jahr sind die Mitarbeiter des Vereins auf dem Gelände der Festung Küstrin a. d. Oder engagiert, wo man bereits über 200 Soldaten exhumiert hat. Es ist geplant, noch im laufenden Jahr die Arbeiten bis nach Nieder- und Oberschlesien auszudehnen. Im Juli sollen die sterblichen Überreste von 500 Soldaten auf der deutschen Kriegsgräberstätte für militärische und zivile Kriegsopfer in Neumark/Stare Czarnowo bei Stettin beigesetzt werden.
Er rief auf: „Alles, was wir tun, machen wir im Namen der Zukunft, im Namen des Friedens in der Welt. Lassen wir uns durch Politiker nicht entzweien, die aufgrund ihrer partikulären und parteiischen Interessen bereit sind, die gebauten Brücken zu zerstören. Polen und Deutschland gehören nirgendwo anders hin als in die Europäische Union.“
Die traditionelle Totenehrung übernahm der Bremer Pfarrer Stephan Klimm. Er erinnerte an erlittenes Leid, das bei vielen Menschen z. Zt. wieder gegenwärtig würde, indem sie die Bilder aus der Ukraine sähen. Er bekundete: „Hoffnung und Zukunft sind der Grund, warum wir hier sind.“ und gedachte dabei auch der entwürdigten und verachteten Opfer von Obrawalde.

Das Schlusswort der Feierstunde hielt der stellvertretende Vorsitzende des Heimatkreises Schwerin (Warthe), Paul Spiller. Er stellte fest, daß die Schweriner nun bereits zu ihrem 22. Bundestreffen zusammengekommen seien. Auch die Reihen der Schweriner hätten sich seither nicht nur spürbar gelichtet, sie seien auch nicht mehr vor Ort anwesend, auch keine offiziellen Vertreter aus Skwierzyna, doch er betonte: „Aber auf die Meseritzer und ihre polnischen Freunde kann man sich verlassen!“ Die Feierstunde wurde beendet mit dem musikalischen Finale der jungen Musiker der Kreismusikschule Paderborn.“


Heimattreffen Paderborn 2022

Kranzniederlegung am Kreishaus
Anschließend fuhr der Großteil der Heimatfreunde zum Kreishaus, um dort am Gedenkstein den traditionellen Kranz niederzulegen. Auch auf dem Weg hierhin konnte man die Schäden des Tornados hautnah sehen.
Gemeinsam stellten der Landrat des Patenkreises und die beiden Vorsitzenden der Paten eine Pflanzschale vor dem Gedenkstein nieder, die inzwischen den traditionellen Kranz ersetzt hat, und A. Fischer v. Mollard hielt eine kurze Ansprache. „Wir sind noch immer dankbar, dass im Jahr 1985 der Kreis Paderborn die Patenschaft für die Heimatkreise Schwerin/Warthe und Meseritz übernommen und noch im gleichen Jahr diesen Gedenkstein vor dem Kreishaus errichtet hatte.
Er ist für uns Flüchtlinge und Vertriebenen dieser ehemals deutschen Region nicht nur ein Symbol tiefer Verbundenheit mit der verlorenen Heimat, sondern erinnert zugleich auch an die zurückgelassenen und in den ersten Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg vielerorts verwüsteten und eingeebneten Gräber unserer Vorfahren.“

Abschließend erfolgte mit einer Schweigeminute nochmals ein Totengedenken für alle, die in heimatlicher Erde ihre ewige Ruhe fanden, aber auch für diejenigen, die nach 1945 die Heimat verließen. „Wir gedenken unserer Landsleute, die bei Deportation, in Arbeitslagern, bei Flucht und Vertreibung zu Tode kamen. Insbesondere gedenken wir aller Heimatfreunde, die in jüngerer Zeit von uns gegangen sind.“
Nach dem offiziellen Teil folgte Im Fahnensaal des Schützenhofes die Zeit der Gespräche mit Mittagessen und später bei Kaffee und Kuchen. Nach und nach löste sich die Versammlung auf und alle Teilnehmer traten den Heimweg an.

Das nächste Treffen der Heimatkreise Meseritz und Birnbaum soll am 13.5.2023 in Perleberg stattfinden.


Neues Mitglied im Beirat: Siegfried Bölke
Verkauf der Ortsnamen-Metallschilder für die Heimatreffen: Das Windhundprinzip