Hohe Auszeichnung für Tomasz Czabanski und POMOST
Text: Albrecht Fischer v. Mollard
Fotos: A. F. v. Mollard, Dt. Botschaft Warschau


Als Tomasz Czabanski aus Posen/Poznan Mitte Februar 2026 seine Post öffnete, las er u. a. folgende Zeilen:

«Sehr geehrter Herr Czabanski, es ist mir eine außerordentliche Freude, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass Bundespräsident Frank Walter Steinmeier Ihnen das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen hat.
Ich möchte Ihnen sehr herzlich zu dieser hohen Auszeichnung gratulieren.
Ein Mitarbeiter der deutschen Botschaft wird sich in Kürze mit Ihnen in Verbindung setzen, um die technischen Einzelheiten für die feierliche Überreichung der Ordensinsignien mit Ihnen zu erörtern...»
Hohe Auszeichnung für Tomasz Czabanski und POMOST
Verleihungsurkunde und Verdienstkreuz am Band, feierlich überreicht am 29. April 2026


So begann der Brief, mit dem der deutsche Botschafter in Warschau, Miguel Berger, Mitte Februar unseren Freund Tomasz Czabanski, Direktor des polnischen Vereins POMOST („Die Brücke“) und Mitglied des HKr Meseritz, überraschte.
Zwei Jahre zuvor hatten der damalige 1. Vorsitzende des Freundeskreises Wuppertal-Legnica, Jörg Eckholdt, und der Vorsitzende des HKr Meseritz gemeinsam in einem Schreiben an die frühere Außenministerin Annalena Baerbock ihn für eine solche Ehrung vorgeschlagen. Als Begründung hatten wir seinerzeit formuliert:

«„Seit Gründung des Vereins 1997 bemüht sich Tomasz Czabanski aus Poznan/Posen mit seinem Team überwiegend im heutigen Westpolen, die sterblichen Überreste von in den letzten Kriegsmonaten oftmals direkt vor Ort oder in Massengräbern verscharrten militärischen und zivilen Kriegsopfern aufzuspüren, zu exhumieren und auf in Polen gelegenen zentralen Kriegsgräberstätten mit christlichem Segen beizusetzen.
Bisher konnten von POMOST insgesamt mehr als 24.000 Tote geborgen werden. Anhand der dabei gefundenen knapp 2.000 Erkennungsmarken gelang es dem VdK, das Schicksal einer entsprechend hohen Anzahl von bis dahin vermissten Wehrmachtsangehörigen aufzuklären und deren Familienangehörige über Fundort und endgültige Ruhestätte zu informieren.

Über die beschriebene Versöhnungsarbeit hinaus hat sich Czabanski in zahlreichen polnischen Kommunen mit Erfolg dafür eingesetzt, dass deutsche Heimatvereine unter Teilnahme der dortigen Bevölkerung Gedenksteine auf den nach Kriegsende verwüsteten und geschundenen deutschen evangelischen Friedhöfen errichten konnten, die nun an die Ruhestätten vieler deutscher Generationen jenseits der Oder erinnern.

Der Heimatkreis Meseritz wie auch der Freundeskreis Legnica setzen sich seit ihrer Gründung für Aussöhnung, Verständigung und Freundschaft mit der polnischen Bevölkerung ein. Aus moralischer Überzeugung und seiner zutiefst christlichen Grundeinstellung heraus unterstützt Tomasz Czabanski unsere Bemühungen seit Jahrzehnten auf eindrucksvolle Weise. Seine unermüdliche Arbeit zum Wohle der polnisch-deutschen Beziehungen verdient die volle, aufrichtige Anerkennung und Würdigung der Bundesrepublik Deutschland, die in der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes ihren Ausdruck finden sollte.»


Da die Spitzen des VdK, des Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge, mit denen Tomasz und POMOST ja eng zusammenarbeiten, Ende April an einer Konferenz mit ihren polnischen Kollegen in Warschau zugegenwaren, wurde im Rahmen eines Empfangs in der deutschen Botschaft die feierliche Verleihung des Verdienstkreuzes auf den 29. April 2026, 16:00 Uhr terminiert. Der Botschafter hatte dazu auch uns, die Vorschlagenden aus Wuppertal mit ihren Frauen eingeladen. Also fuhren wir gemeinsam per Auto die 1.067 km nach Warschau.
In Warschau lag unser Hotel in unmittelbarer Nähe des berühmten, von 1952 bis 1955 im sowjetischen Klassizismus erbauten und von Stalin dem polnischen Volk „geschenkten“ 237 m hohen Kulturpalastes, der jedoch seine besten Jahre inzwischen auch hinter sich hat. Ein Spaziergang durch einen Teil der Innenstadt mit ihrem unterirdischen Hauptbahnhof vermittelte uns jedoch einen Eindruck von der modernen, unglaublich sauberen und gepflegten Metropole.

Hohe Auszeichnung für Tomasz Czabanski und POMOST
Aussenansicht der deutschen Botschaft in Warschau


Ein Taxi brachte uns zur deutschen Botschaft, die, der französischen Gesandtschaft gegenüberliegend, von einem sehr stabilen Gitterzaun geschützt wird. Mit großem Hallo konnten wir vor dem Pförtnerhaus unsere Freundin Malgorzata Czabanska-Rosada mit ihrer Familie begrüßen. Tomasz war bereits zu einem Vorgespräch im Botschaftsgebäude geladen. Um 15.50 Uhr wurden wir von einem Mitarbeiter der Botschaft am Pförtnerhäuschen abgeholt und in den Saal geführt, in dem der Empfang stattfinden sollte. Erfrischungsgetränke und kleine Häppchen zur Begrüßung verkürzten die Zeit, bis alle geladenen Gäste eingetroffen waren.


Hohe Auszeichnung für Tomasz Czabanski und POMOST
Begrüßung und Small Talk mit Botschafter Berger (Mitte)


Nachdem Botschafter Miguel Berger alle ca. 25 Teilnehmer des Empfangs mit Handschlag begrüßt hatte, eröffnete er die eigentliche Verleihungszeremonie. Er trat an das Rednerpult und trug die Laudatio für Tomasz vor, die für die anwesenden Familienmitglieder und Vertreter der polnischen Kriegsgräberfürsorge auch ins Polnische übersetzt wurde:

„Es ist mir eine besondere Ehre und Freude, heute Sie, Herr Tomasz Czabanski, und Ihr Wirken zu würdigen. Mit der heutigen Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland möchten wir unseren tiefsten Respekt, Dank und unsere Anerkennung für Ihr herausragendes, lebenslanges Engagement für die deutsch-polnische Verständigung und Freundschaft zum Ausdruck bringen.

Herr Tomasz Czabanski ist eine herausragende Persönlichkeit, deren Wirken seit mehr als 20 Jahren zu der deutsch- polnischen Versöhnung beiträgt. Als Vorsitzender des Vereins POMOST (Deutsch: Brücke) macht Herr Czabanski genau das: Brücken zwischen Deutschland und Polen bauen.
Herr Czabanski, Sie sind in Poznan geboren. Wie ich gehört habe in ein von Gastfreundschaft, nationaler und religiöser Toleranz geprägtes Elternhaus. Sie haben früh damit begonnen, die deutsche Sprache zu lernen, und haben schon in Ihrer Jugend an deutschpolnischen Begegnungen teilgenommen.
Nach Verhängung des Kriegsrechts im Dezember 1981 haben Sie sich aktiv gegen das herrschende Regime in Polen und für die Freiheit Polens eingesetzt. Dies hat zu Ihrer Verhaftung und zu einer Verurteilung zu zwei Jahren Gefängnis durch ein Militärgericht geführt. Angetrieben wird Tomasz Czabanski von höheren Motiven. Da ist zum einen der tiefe Wunsch, die Gesellschaften der Nachbarländer zu versöhnen und näher zueinander finden zu lassen. Er fördert sowohl die Erinnerung an Deutsche, die zu Beginn des zweiten Weltkriegs Polen das Leben retteten, und Polen, welche wiederum zum Ende des Krieges Deutschen das Leben retteten. Gleichzeitig treibt ihn das aus seiner tiefen christlichen Überzeugung resultierende, altruistische Bedürfnis, einem jeden Menschen ein ordentliches Begräbnis zukommen zu lassen. Diese Beweggründe veranlassten ihn zur Gründung von POMOST.
Von Beginn an konnte Herr Czabanski bereits Erfolge erzielen. So organisierte er im Jahr 2001 einen ökumenischen Gottesdienst in Tirschtiegel/Trzciel, an welchem sowohl die polnischen, als auch die deutschen Ostvertriebenen teilnahmen. Seitdem wird dieser Gottesdienst jährlich gefeiert. Im Jahr 2003 fand hier der erste historische Handschlag zwischen polnischen und deutschen Weltkriegsveteranen statt – ein wichtiges Zeichen der Aussöhnung.

In den folgenden Jahren gelangen dem Verein unter der Mission »Aufräumen« eine Vielzahl weiterer Erfolge, darunter:
Errichtung eines Gedenksteines auf dem ehemaligen Friedhof in Neutomischel/Nowy Tomysl 2004; Reinigung und Instandsetzung des Friedhofs sowie das Setzen eines Gedenksteins in Naßlettel/Lutol Mokry (2002) Hochwalde/Wysoka (2003), in Rogsen/ Rogoziniec (2005), in Betschel/Pszczew (2006), in Rybojadel/Rybojady (2007) und in Birnbaum/ Miedzychód (2013).

2003 setzte er eine neue Zäsur für die Tätigkeit des Vereins POMOST: Er begann im Auftrag des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge nach deutschen Kriegstoten zu suchen. Diese Aufgabe war nicht immer einfach.
Die Suche nach ungekennzeichneten Gräbern wurde dadurch erschwert, dass es in seinem Zuständigkeitsbereich, nämlich in der Stadt Posen/Poznan, in der Region Großpolen, in Hinterpommern (Pomorze Zachodnie) und im Lebuser Land (Ziemia Lubuska) sehr oft an lokalen Zeitzeugen fehlte, da sich nach dem Zweiten Weltkrieg in dieser Region polnische Umsiedler aus dem Osten niederließen.
Zudem war und ist bis heute die Frage der Gräber deutscher Soldaten in Polen ein sehr schmerzhaftes Thema für fast jede polnische Familie. Herr Czabanski jedoch, der sich durch große Sensibilität und Takt auszeichnet, konnte diese anfängliche Zurückhaltung überwinden und in langen Gesprächen einen gemeinsamen Nenner für uns als Christen finden, nämlich das Recht auf eine letzte Ruhestätte.
Selbst in der Zeit der Corona-Pandemie versuchte Herr Czabanski mit seinem Team trotz vieler Hindernisse die Arbeiten u.a. in der Woiwodschaft Lubuskie fortzusetzen. Nach Hinweisen sowohl von Angehörigen des Verschollenen als auch von einheimischen Anwohnern konnte so z.B. das Grab eines gesuchten deutschen Soldaten neben dem Grab eines polnischen Soldaten gefunden werden. Beide sind vermutlich am ersten Tag des deutschen Überfalls auf Polen gefallen. Mehr als 70 Jahre nach Kriegsende ermöglicht die Arbeit von POMOST also auch, das Schicksal einzelner deutscher und mitunter auch polnischer Soldaten aufzuklären, ihnen ihre Namen wiederzugeben und die Ungewissheit der Familien zu beenden.

Seit der Gründung des Vereins konnten unter Leitung von Herrn Czabanski über 24.000 militärische und zivile Kriegsopfer gefunden und exhumiert werden, die anschließend auf dem deutschen Kriegsgräberfeld auf dem städtischen Friedhof Posen-Milostowo/Poznan-Milostowo oder auf der deutschen Kriegsgräberstätte in Glinna/Neumark bei Stettin/Szczecin oder in Groß Nädlitz/Nadolice Wielkie bei Breslau/Wroclaw beigesetzt werden
Besonders hervorheben möchte ich das Engagement von Herrn Czabanski für die deutsch-polnische Versöhnungsarbeit. Sein Verein konnte unter anderem den Austausch zwischen deutschen Heimatvereinen und der polnischen Bevölkerung mittlerweile so weit vorantreiben, dass in etlichen Kommunen heute Gedenksteine für die beiderseitigen Opfer des Zweiten Weltkriegs stehen. Dabei pflegt er engen Austausch mit Deutschland, allen voran mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgr.berfürsorge (VDK). Sein Wirken inspirierte auch auf deutscher Seite ein stärkeres Engagement. Auf die Anregungen seines Vereins hin wird die Auffindung der Gräber polnischer Kriegsgefangener und Zwangsarbeiter der vierziger Jahre, sowie die damit verbundene historische Aufarbeitung, vorangetrieben.
Herr Czabanski hat sich in beispielgebender Art und Weise um die Belange der deutschen Kriegsgr.berfürsorge, die deutsch-polnische Aussöhnung und Freundschaft verdient gemacht. Infolge des unendlichen Leids, das der von Deutschland begonnene Zweite Weltkrieg über Polen gebracht hat, war es ein langer Weg zur Lösung der Kriegsgräberfrage in Polen. Bis heute ist der Krieg nicht vergessen und die Arbeit nicht abgeschlossen. In Anbetracht der immer noch gebotenen besonderen Sensibilität im deutsch-polnischen Verhältnis hat Herr Czabanski kontinuierlich über seine nominellen Dienstpflichten hinaus mit viel persönlichem Engagement vermittelt und somit auch im Sinne der deutschen Interessen gewirkt.

Lieber Herr Czabanski, Ihr Engagement ist nicht nur ein Zeichen der persönlichen Hingabe und des Mutes, sondern auch ein klarer Appell an uns alle, die Vergangenheit zu bewahren, um die Zukunft gemeinsam zu gestalten. Durch Ihre unermüdliche Arbeit haben Sie nicht nur Geschichte lebendig gemacht, sondern auch Brücken gebaut, die uns helfen, als Völker näher zusammenzurücken. Ihr Beitrag zur deutsch-polnischen Verständigung ist von unschätzbarem Wert.

Im Namen der Bundesrepublik Deutschland danke ich Ihnen für Ihren unermüdlichen Einsatz und Ihr herausragendes Engagement. Wir sind Ihnen zu tiefem Dank verpflichtet.“



Hohe Auszeichnung für Tomasz Czabanski und POMOST
Überreichung des BVK am Bande durch Botschafter Berger


Sodann überreichte der Botschafter unter dem Applaus aller Anwesenden Tomasz Czabanski die in einer blauen, mit goldenem Bundesadler verzierten Mappe liegende Verleihungsurkunde.
Anschließend heftete er ihm das in einer Schatulle bereitliegenden Verdienstkreuz an sein Revers. Die livrierte Bedienung huschte unauffällig zwischen die Versammelten, bot gekonnt Sekt und/oder O-Saft an – schnell hatte jeder ein Glas, um dem soeben Geehrten zu gratulieren und mit ihm anzustoßen. Noch einmal wurde es still und feierlich, als Tomasz an das Pult trat, um sich für die Auszeichnung durch den Bundespräsidenten zu bedanken:

«Sehr geehrter Herr Botschafter, sehr geehrte Gäste, liebe Freunde, die heutige Feier ist für mich ein großes emotionales Erlebnis, und ich muss zugestehen, dass die Nachricht über die Verleihung dieser so bedeutenden Auszeichnung eine große Überraschung war.
Ich möchte allen meinen Dank aussprechen, die zu meiner heutigen Ehrung beigetragen haben.
Ich danke den Vorständen des Heimatkreises Meseritz und des Freundeskreises Wuppertal – Legnica. Mein Dank gebührt auch meinen Kollegen und Freunden vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Diese Auszeichnung betrachte ich als eine Ehrung für alle Heimatfreunde, die mich vor fast dreißig Jahren in Deutschland mit offenen Armen aufgenommen haben. Ihr habt mir und meinen Mitarbeitern gezeigt, wie man die Heimat lieben soll. Und ihr wart offen für verschiedene Initiativen, die der Versöhnung zwischen unseren Nationen dienen.
Meine heutige Auszeichnung ist auch eine Würdigung für alle Mitarbeiter der angesehenen Institution, des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Ihr habt uns den Respekt vor den Opfern der Kriege gelehrt.
Sie ist ebenfalls eine Anerkennung für meine Kollegen von POMOST, die über viele Jahre hinweg mit Engagement und Sorgfalt daran arbeiten, die Namen der gefallenen und getöteten deutschen Kriegsopfer wiederherzustellen.

Zum Schluss jedoch vom ganzen Herzen danke ich meiner engsten Familie, insbesondere meiner Frau Barbara und meinen Töchtern Ania und Weronika, die mich seit dreißig Jahren unterstützen und in allem, was ich tue aktiv begleiten. Ich möchte auch meinen inzwischen verstorbenen Eltern danken, die mir von Kindheit an Respekt gegenüber anderen Nationen und auch gegenüber dem deutschen Volk, vermittelt haben. Ich verspreche, dass ich – solange meine Kräfte es erlauben – weiterhin für Frieden und Freundschaft zwischen Polen und Deutschland arbeiten werde.»



Hohe Auszeichnung für Tomasz Czabanski und POMOST
Für das Familienalbum – 29. April 2026 – ein bedeutungsvoller Tag


Mit dem erneuten Applaus der Anwesenden für die emotionalen Dankesworte endete der teilweise sehr bewegende, offizielle Teil der Ordensverleihung.

Es blieb zwar feierlich, aber die innere Anspannung löste sich bei allen Teilnehmern, befördert durch die weiterhin angebotenen „Erfrischungsgetränke“ und Häppchen, so dass nach den vielen Small Talks am Ende sogar gemeinsam polnische Lieder gesungen wurden, zu denen wir vier Wuppertaler aber aufgrund der fehlenden Sprachkenntnisse leider keinen Zugang hatten.
Für uns waren die zwei Stunden in der deutschen Botschaft dennoch ein ganz großes Erlebnis. Wir sind dankbar, dass wir dabei sein durften, dankbar aber auch, dass unser Vorschlag vom Februar 2024 in so würdiger Form aufgegriffen und ausgeführt wurde.

Schließlich sind wir Tomasz auch dankbar dafür, dass er uns zusammen mit seiner ganzen Familie am Ende dieses schönen und aufregenden Tages zu einem Restaurantbesuch in Warschau eingeladen hat.