Aus der polnischen Presse
Prof. Dr. Malgorzata Czabanska-Rosada - Korrespondenz und Übersetzung
Beiträge und Bilder entstammen teilweise den Zeitungen „Gazeta Lubuska“ und „Glos Miedzyrzecza i Skwierzyny” redigiert von Dariusz Brozek, Leszek Kalinowski, Aleksandra Gajewska-Ruc, Andrzej Chmielewski, Lidia Radzion und Dorota Lipnicka



Miedzyrzecz / Meseritz


Café Kaisergarten in Meseritz wiederbelebtKaisergarten in Meseritz wiederbelebt
Das Gebäude des Cafés ist über 100 Jahre alt. Vor dem Krieg grenzte es an das Postgebäude und das Landratsamt.
Ende Januar 1945 hatten Angehörige der Wehrmacht vor ihrem Rückzug aus der Stadt den Sitz der Gemeindebehörden und das Telegrafenamt in Brand gesteckt. Während das beschädigte Postgebäude später renoviert wurde, beseitigte man die Ruine des Landratsgebäudes und errichtete an seiner Stelle einen häßlichen Pavillon.
Das frühere Restaurant Kaisergarten hat zwar den Weltkrieg heil überstanden, seine Fassade sieht heute jedoch anders aus als vor 70 Jahren. Die Holzveranda, auf der früher die Gäste bei einer Tasse Kaffee über mehr oder weniger wichtige Dinge geplaudert hatten, wurde abgerissen. „Trotz heftiger Kriegshandlungen in Meseritz blieb das Gebäude heil. Dafür hat es in den 50er Jahren ein betrunkener Offizier mit seinem Geländewagen erheblich beschädigt, als er von einer Inspektionsfahrt heimkam und mit überhoÅNhter Geschwindigkeit aus der Kurve getragen wurde.
Durch den heftigen Aufprall des Fahrzeugs wurde ein Loch in die Außenmauer gerissen. Der Soldat lief zwar zu Fuß davon, wurde jedoch verfolgt und hat sich daraufhin an der Packlitz erschossen“, erzählt Piotr Buszewski, der seit den 50er Jahren in diesem Gebäude wohnt, in dem nach Kriegsende Kommunalwohnungen und Postbüros eingerichtet wurden.
Vor ein paar Wochen nun hat sich der Kreis der Geschichte dieses Hauses geschlossen, denn es wurde dort wieder ein Café eröffnet. „Ich möchte diesen Ort der Stadt zurückgeben. Es werden hier unter anderem Kirmes, Tanzabende und Konzerte veranstaltet“, sagt der neue Inhaber Roman Ziolkowski.

Der Unternehmer hat das Gebäude von der Polnischen Post erworben und sorgfältig restauriert und auch einen erheblichen Aufwand für die Gestaltung des Gartens getrieben. Die Gäste können jetzt unter Bäumen sitzen und bei einer Tasse Kaffe köstliches Gebäck, Desserts oder eine Portion Eis genießen.
„Es herrscht hier eine einzigartige Stimmung. Obwohl das Lokal mitten im Stadtzentrum liegt, ist ringsum viel Grün, und man hat den Eindruck, als sei man irgendwo auf dem Lande, weitab vom Lärm der Stadt“, faßt ein Einwohner seine Eindrücke zusammen.


Ein Geigenvirtuose bezaubert seine Zuhörer
Ein Erlebnis für Musikliebhaber war ein Konzert in der Johanneskirche. Auf Einladung des Pfarrers Marek Walczak trat am 21 Juli in der ältesten Meseritzer Kirche der hervorragende italienische Violinist Davide Monti auf. Er bezauberte mit großartigen Musikstücken des 17. und 18. Jahrhunderts das Publikum. Der Auftritt des italienischen Virtuosen erfolgte im Rahmen des Zyklus „Vorraum zum Paradies“. Im Juli und August fanden in den Wojewodschaften Lebus und Großpolen insgesamt 31 Konzerte des Zyklus statt, wobei hervorragende Musikkünstler kleine Städtchen und Dörfer besuchten und in den dortigen Kirchen ihre musikalischen Auftritte hatten.


Gericht und Gefängnis wegen Brot für Arbeiter
Während des Zweiten Weltkriegs hat eine Deutsche Polen Brot ohne Marken verkauft und wurde dafür hart bestraft – ihr drohte das Gefängnis. Strenge Vorschriften verboten es, ausländischen Arbeitskräften unkontrolliert Nahrung zu überlassen. Diese Bestimmungen waren Teil der Nazipolitik des Dritten Reiches mit dem Ziel der Diskriminierung und Demütigung anderer Völker.

Die meisten waren Mitläufer und hielten sich an die Anweisungen. Es gab jedoch auch Menschen, die aus Mitleid polnischen Zwangsarbeitern halfen. In den Archivbeständen des Regionsgerichts in Schwiebus befindet sich in der Abteilung Amtsgericht Meseritz, Bd. 4526, S.6 die Akte von Elisabeth Kipf, geborene Herold, Jahrgang 1899 aus Bobelwitz. Ihr gutes Herz brachte sie direkt hinter Gitter.
Die Angeklagte war Ehefrau eines damals in Meseritz bekannten Bäckers. Die Anklage wurde aufgrund der Aussagen des Meseritzer Polizisten Paul Sink gestellt. In den Akten ist zu lesen: „Beim Bäcker Kipf wurde einige Male das Brot an polnische Arbeiter ohne Lebensmittelmarken ausgegeben. Die zur Aussage aufgeforderte Frau hat am 9. September 1940 gesagt, daß sie das Brot verkauft hatte, jedoch nicht in solchen Mengen, wie es in der Anzeige behauptet wurde“.

Der Prozess fand vor dem Landgericht in Meseritz statt. Die Frau hat zugegeben, daß ihr Mann Brot ins Lager geliefert hat. Sie ist mit ihm gefahren und hat während der Verhandlung ausführlich erklärt, wie es zur „Straftat“ gekommen ist. „Bei der Abholung von Gebäck haben Polen inständig um Brot gebeten und gesagt, daß sie sehr hungrig sind. Sie hatten jedoch keine Brotmarken.
Aus Mitleid habe ich also den Polen ein paar Brote ohne Marken verkauft, höchstens fünf Stück. Auf keinen Fall mehr. Ich weiß, daß die Lieferung von Lebensmitteln ohne Marken eine Straftat ist. Aber ich habe es aus Mitleid getan“, verteidigte sich die arme Frau vor Gericht.

Das Gericht in Meseritz hatte leider kein Mitleid. Am 24. September 1940 wurde Elisabeth Kipf zu drei Monaten Gefängnis verurteilt. In der Begründung heißt es: „Die Angeklagte hat gestanden, aus Mitleid ohne Lebensmittelmarken Brot verkauft zu haben, und zwar zwei Brote im ersten Fall und drei im zweiten. Sie hat das Brot einem Polen namens Kurek verkauft. Das Verhalten der Angeklagten ist um so tadelnswerter, als sie Polen ohne Marken mit Brot versorgt und auf diese Weise das Polentum unterstützt hat“.
Die Gerichtsakten geben keine Auskunft über das weitere Schicksal der Frau. Als Folge des Prozesses wurde bald danach im Schaufenster der Bäckerei ein Schild ausgehängt mit der Aufschrift: „An Polen und Juden wird kein Kuchen verkauft“.


Hallenbad in Meseritz Die Schwimmhalle ist gut -
besonders wenn’s regnet

Der Sommer war in diesem Jahr besonders kühl und regnerisch. Trotz des Wetters konnten die Bewohner von Meseritz und Umgebung nach Herzenslust in sauberem und warmem Wasser baden - aber nicht in Seen, sondern in der Schwimmhalle, die kurz vor den Sommerferien renoviert wurde.

„Es waren Reparaturen im Sanitärbereich erforderlich. Außerdem wurde das Wasser komplett ausgetauscht und die Becken gesäubert“, erklärt Grzegorz Rydzanicz, Direktor des Sport- und Erholungszentrums in Meseritz. Für Kinder, Schüler und Studenten kostet der Eintritt mit Spezialtarif 1,50 Euro pro Stunde. Dabei dürfen sie nicht nur schwimmen, sondern auch die lange Wasserrutsche und die Saunalandschaft benutzen. An Regentagen ist eine solche Schwimmhalle eine gute Alternative.


Titelambitionen auf Blumenstadt Meseritz Die Stadt möchte den Titel
„Blumenstadt“ gewinnen

„Dieses Jahr ist unser Markt besonders schön, niemals zuvor war es hier so bunt“, sagt Krystyna Zmudzin, die mit ihrem Enkel spazieren geht.
Alle Bewohner haben sich in diesem Frühling besonders bemüht und ihre Häuser, Hausgärten und Balkone mit Blumen bepflanzt. Auch die Behörden haben beträchtliche Summen für die Bepflanzung der städtischen Anlagen ausgegeben – alles, um den Titel „Polnische Blumenstadt 2016“ zu erringen.
Ob die Bemühungen von Erfolg gekrönt sind, wird sich im September herausstellen. Eines ist jedoch schon jetzt sicher: die Stadt hat viel Farbe bekommen. Und das tut ihr sehr gut!


Gemeindebibliothek Meseritz Ohne Bücher gibt es keine Ferien
„Auch während des Sommers herrscht Trubel in der Gemeindebibliothek. Wer gern liest, der weiß, daß man sich von Büchern nicht zu erholen braucht. Ganz im Gegenteil, Lektüre kann die Erholung angenehmer machen, und sie begleitet jeden Bücherwurm auf Urlaubsreisen.

„Das Interesse an Büchern ist zur Sommerzeit keineswegs kleiner als sonst. Es besuchen uns nicht nur Einwohner der Gemeinde, sondern auch Touristen. Letztere wollen Bücher über die Region lesen“, sagt Honorata Korzeniecka-Postrzygacz, die Bibliothekarin. „Besonders beliebt sind im Sommer leichte Romane und Krimis; auch Biografien und Populärliteratur finden den Zuspruch der Leser“, sagt sie. Manche Besucher kommen nur, um im Internet zu surfen. Die Bibliothek veröffentlicht im Internet einen Katalog mit ihren Buchbeständen, so daß man sich schon vor dem Besuch mit den Titeln vertraut machen und etwas für sich auswählen kann.



Babimost / Bomst


Zukunft des Flughafen Bomst ungewiß
Warschau ist heute schnell mit der Bahn oder dem Auto zu erreichen, so daß die Aufrechterhaltung einer regelmäßigen Flugverbindung zwischen Bomst und der Hauptstadt zunehmend in Frage gestellt wird.
„Wir sind nicht überzeugt, daß auch in Zukunft eine feste Flugverbindung nach Warschau notwendig ist“, meint die Vorsitzende der zuständigen Behörde Elzbieta Polak. Dagegen wird häufig argumentiert, in den Regionalflughafen Bomst sei inzwischen soviel investiert worden, daß er auch zukünftig regelmäßig angeflogen werden sollte.

Die Wojewodschaft Lebus ist jedoch klein, das Fluggastaufkommen entsprechend gering und demzufolge das Angebot des Bomster Flughafens sehr bescheiden, zumal die Mehrzahl der Fluggäste der Region sowieso von Stettin startet. Zdzislaw Smola, in der Behörde zuständig für die Verkehrsinfrastruktur, sagte zu, alle Flugverbindungen des Regionalflughafens Bomst zu analysieren und dem tatsächlichen Bedarf von Geschäftsreisenden und Touristen anzupassen.
Es sollen mehrere Flugziele von Bomst aus erreichbar sein, nicht unbedingt nur Warschau. Diese Flugverbindungen müssten allerdings nicht nur attraktiv, sondern auch rentabel sein“, meint Smola.
Trotz des bescheidenen Angebots liegt das Fluggastaufkommen in Bomst derzeit bei jährlich 12.000 Passagieren.



Rokitno / Rokitten



Gläubige pilgerten nach TschenstochauGläubige pilgerten nach Tschenstochau
Mehr als 360 Kilometer beträgt die Entfernung zwischen Rokitten und Tschenstochau mit Polens größtem Heiligtum, der Schwarzen Madonna, wohin über 200 Menschen am 1. August zu einer Wallfahrt aufbrachen. Der Weg der Pilger war in insgesamt zwölf Etappen von jeweils etwa 30 km eingeteilt.

Im Wallfahrtsort der Gottesmutter von Rokitno/Rokitten, die auch „Die Geduldig Zuhörende“ genannt wird, nahmen die Pilger zunächst an einem Gottesdienst teil und erhielten zum Abschied den Segen von Diözesanbischof Tadeusz Litynski.
„Seid Apostel der Barmherzigkeit, Freundlichkeit und des Friedens“, gab er den Pilgern mit auf ihren langen Weg. Es war die 34. Wallfahrt der Diözese Grünberg – Landsberg. Mit jedem zurückgelegten Kilometer wurde die Gruppe größer, weil sich unterwegs immer wieder Einwohner von am Wege liegenden Ortschaften anschlossen. Mit Gesang und Gitarrenbegleitung ließen sich die Tagesetappen leichter bewältigen. Die überwiegend aus Jugendlichen bestehende Pilgergruppe führte Kreuze, Kirchenfahnen und Schilder ihrer Kirchengemeinden mit sich.

Übernachtet wurde bei Bauern, in Schulen oder einfach im Heu. Die Einwohner der Orte, durch welche die Wallfahrt führte, begrüssten die Pilger freudig und versorgten sie mit Essen und Trinken. Groß war der Jubel, als alle am 12. August in Tschenstochau ankamen. Dort verweilten sie die ganze Nacht vor dem Bildnis der Muttergottes, der Königin Polens, und trugen ihr still, jeder für sich, die eigene Kümmernisse, Bitten und Danksagungen vor.

Im August pilgert ganz Polen nach Tschenstochau. Aus allen Winkeln des Landes kommen Tausende, denn am 26. August wird in Polen das Fest der Muttergottes von Tschenstochau gefeiert.


Erntedankfest vor der Gottesmutter „Die Geduldig Zuhörende“Erntedankfest vor der Gottesmutter
„Die Geduldig Zuhörende“

So viele Menschen hatten sich schon lange nicht mehr in der Wallfahrtskirche in Rokitten versammelt. Über achttausend Pilger kamen Mitte August, um am Erntedankfest der Diözese teilzunehmen.
Unter den Pilgern waren überwiegend Bauern, die mit Früchten und Blumen geschmückte Kränze oder Erntekronen aus Getreideähren mitgebracht hatten. Große Brotlaibe wurden den Pfarrern übergeben und anschließend vor dem Altar niedergelegt. Viele Menschen kamen mit kleinen Kräutersträußen, die am Ende des Gottesdienstes geweiht wurden.

In der katholischen Kirche feiert man am 15. August Mariä Himmelfahrt. An diesem Feiertag wird regional auch der traditionelle Brauch der Kräuterweihe gepflegt. Jugendliche und Helfer der Caritas stellten zudem vor dem Altar Schulranzen mit Schulbedarf auf, die geweiht und nach dem Gottesdienst an arme Kinder zum Schulanfang vergeben wurden.
Zum Schluß der Feierlichkeiten verteilten Bischöfe und Priester die mitgebrachten Brote aus diesjähriger Ernte an die Pilger.



Ziemia Lubuska / Lebuser Land


Weltjugendtage 2016 in Krakau
Vom 26. bis 31. Juli fanden in Krakau die Weltjugendtage 2016 statt. Das ganze Land hatte sich für das Treffen der christlichen Jugend aus aller Welt engagiert, und auch die Diözese Grünberg – Landsberg nahm junge Gäste bei sich auf.

Schon seit Mitte Juli erwarteten die einzelnen Kirchengemeinden die Besucher aus aller Welt, die sich schließlich am 23. Juli unter der großen Christus Statue in Schwiebus trafen. Nach Grünberg kamen junge Pilger aus Frankreich, Italien, Kroatien, Kuba und Slowenien; Meseritz und Paradies beherbergten Gäste aus Italien, während Pilger aus Bolivien in Rokitten Quartier fanden und Amerikaner in Glogau polnische Gastfreundschaft erlebten.
Schwiebus hatte Gäste aus Deutschland aufgenommen. Sie alle fanden ein Zuhause in polnischen Familien.

Da mehr Privatquartiere zur Verfügung standen als überhaupt benötigt wurden, waren manche Familien ein wenig traurig, weil ihnen kein Gast zugeteilt worden war.
In der Wallfahrtskirche der Gottesmutter von Rokitten trat während des Gottesdienstes am 19. August die Gruppe der Pilger aus Bolivien auf. Sie trugen Trachten und Masken aus ihrer Heimat und präsentierten den Anwesenden Tänze und Brauchtum, die den religiösen Karneval in Bolivien traditionell begleiten.



Pszczew / Betsche


Volkskunststimmung in Betsche
Im Juli 2016 fand in Betsche der jährliche Magdalenen- Jahrmarkt statt, auf dem Holzskulpturen, Bilder, bestickte Decken, Engel aus Salzteig und andere handwerkliche Erzeugnisse der Volkskunst angeboten wurden.

Hunderte Bewohner und Touristen bevölkerten den Markt und schlenderten zwischen den 112 Ständen der Handwerker und Künstler, die aus ganz Polen angereist waren. Der seit 23 Jahren in Betsche stattfindende Magdalenen-Jahrmarkt ist inzwischen eine bekannte und beliebte Veranstaltung in der Region.


Imkerei-Freilichtmuseum BetscheWer Bienen hat, der hat auch Honig
Am 8. August 2016 fand auf Initiative des Landschaftsparks Betsche der Große Tag der Bienen statt. Viele Menschen nutzten die Möglichkeit und besichtigten das Imkerei-Freilichtmuseum. Es kamen viele Kinder mit ihren Betreuern, die in der Umgebung Urlaub machten. Die Kleinen hatten die Möglichkeit, sich mit der interessanten und teilweise auch geheimnisvollen Welt der Bienen vertraut zu machen.

Mitarbeiter des Freilichtmuseums erzählten den Besuchern über die Gewohnheiten der Bienen. Auf dem Rundgang konnte man viel über die Honiggewinnung lernen und zum Schluß auch verschiedene Honigsorten verkosten.

Das Imkerei-Freilichtmuseum ist eine der touristischen Attraktionen von Betsche. Es wurde 1989 vom Imker und Regionalforscher Tadeusz Byczkowski gegründet. Der vor vier Jahren verstorbene Bienenzüchter hatte zu Lebzeiten viele historische Bienenstöcke, Beuten und die unterschiedlichsten mit der Imkerei verbundenen Exponate gesammelt.

Da er auch Weihnachtskrippen und mit der Geschichte von Betsche verbundene Gegenstände zusammen getragen hatte, kann man diese ebenfalls im Freilichtmuseum bewundern. Das sich am Stadtrand von Betsche in Richtung Schilln gelegene Museum ist eine Etappe des Lebuser Wein- und Honigweges.


Haus des Schusters – eine der größten Museums-Attraktionen in BetscheDas alte Dach des Museums wird erneuert
Das Haus des Schusters ist eine der größten Attraktionen in Betsche. Das einzigartige Bürgerhaus aus dem 18. Jahrhunderts muß jedoch unbedingt restauriert zu werden.
„Im August wird das Dach unseres Museums renoviert. Für diese Investition wurden 7.500 Euro von der Behörde und 1.700 Euro vom Denkmalamt in Grünberg zugesagt“, informiert Zuzanna Smierska aus dem Gemeindekulturzentrum. Da wegen des Denkmalschutzes das Aussehen des Museums nicht verändert werden darf, müssen die Arbeiten von einer entsprechend qualifizierten Firma ausgeführt werden, die die Gemeinde jetzt sucht.

„Von Touristen wird das Museum gern besucht, denn man kann ja nicht überall eine schwarze Küche und eine im Original erhaltene Schusterwerkstatt aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts sehen. Es kommen auch gern Schüler zu uns. Im Gebäude sind auch das Informationszentrum und ein kleiner Souvenirladen untergebracht.
Für die Zukunft beabsichtigen wir die Renovierung des ganzen Gebäudes. Das Dach ist jedoch die wichtigste Investition, damit die gesammelten Exponate langfristig erhalten bleiben“, sagt Smierska.



Panowice / Panwitz


Haus des Schusters – eine der größten Museums-Attraktionen in BetscheAltes Schloß völlig ausgebrannt
Am 6. Juli wurden nachts die Bewohner des kleinen Dorfes Panwitz bei Tirschtiegel durch Feuerwehrsirenen geweckt.
Das Schloß, über mehr als einhundert Jahre Schmuckstück des Ortes, brannte lichterloh.
Der Feuerschein über dem brennenden Schloß war kilometerweit zu sehen. Die Freiwillige Feuerwehr Dürrlettel erreichte als erste den Unglücksort; weiterer Einheiten rückten aus Obrawalde, Bauchwitz und Meseritz an. Der Weg durch den Park war so zugewachsen, daß zunächst eine Schneise durch die Sträucher geschlagen werden mußte.

Die Feuerwehrleute kämpften mehr als sieben Stunden gegen die Flammen. Trotz intensiver Bemühungen ist das Dach über dem Hauptflügel des Gebäudes völlig abgebrannt und die Decke eingestürzt.
Am nächsten Morgen sah es aus wie nach einem Bombenanschlag. „Über 100 Jahre lang war das Schloß ein Schmuckstück des Dorfes. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude verstaatlicht.

In ihm befanden sich die Büros der landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft, ein Lebensmittelgeschäft und ein Dorfklub. Das Schloß war damals das Herz des Dorfes. Im Klub wurden die unterschiedlichsten Feste veranstaltet – Erntedankfeste, Sylvesterfeiern, Tanzabende“, erzählt Andrzej Chmielewski, Regionalforscher aus Meseritz.

Die Bewohner haben keinerlei Kenntnis über den Eigentümer des Gebäudes. In der jüngeren Vergangenheit verfiel es zunehmend und wurde ein Sicherheitsrisiko. Jemand hat am Eingang eine Schild mit der Aufschrift „Betreten verboten“ angebracht. Im Dorf gibt es Gerüchte, wonach das Schloß vor einigen Jahren von jemandem gekauft worden sein soll. Der neue Inhaber hat zwar das Dach gesichert, sich seitdem aber nicht mehr blicken lassen. Seit 2012 wird versucht, es zu verkaufen. Die Brandursache ist bisher ungeklärt, Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen, die polizeilichen Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

Das Schloß in Panwitz wurde Ende des 19. Jahrhunderts von Adam v. Zychlinski aus Lagowitz gebaut, dem Inhaber der Güter von Lagowitz und Panwitz. Nach seinem Tod lebte hier seine Witwe Ida v. Zychlinska, geborene von Pöck weiter. Im Jahr 1913 wurden Schloß und Vorwerk von Dr. Anton Jaworowicz übernommen, der es nach 1918 an Walter Wolcke verkaufte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gut verstaatlicht, gelangte nach 1989 jedoch wieder in Privatbesitz.“.



Lagowiec / Lagowitz


Lagowiec / Lagowitz  - POMOST hat die Gebeine von sechs mit Kopfschuß ermordeten Menschen exhumiert POMOST hat die Gebeine von sechs
mit Kopfschuß ermordeten Menschen
exhumiert

„In einem Grab wurden die sterblichen Überreste von sechs Menschen entdeckt, die alle durch Kopfschuß aus nächster Nähe getötet worden waren. Die aus dem Grab geborgenen Schädel wiesen am Hinterkopf kleine runde Löcher auf, die Spuren von Geschossen. „Alle diese Menschen waren Opfer einer Exekution. Es war vorsätzlicher Mord“, sagt der Archäologe Maksymilian Frackowiak, der die Arbeiten in Lagowitz geleitet hat.

Im Grab befanden sich die sterblichen Reste von sechs Menschen, vier deutschen Frauen und zwei Polen. Sie wurden im Februar 1945 nach der Eroberung des Dorfes durch die nach Westen ziehende Rote Armee ermordet. Die Archäologen von POMOST haben Hunderte von ähnlichen Exhumierungen durchgeführt. Sie versichern, daß die Schüsse aus nächster Nähe gefallen sind. Auf identische Art und Weise hat der NKWD 1940 polnische Offiziere in Katyn, Charkiw und Mednoje umgebracht.

Regionalforscher haben die Hintergründe dieses Mordes aufgedeckt, die zu kommunistischen Zeiten von den Behörden vertuscht worden waren. Dank der Aussagen von Zeitzeugen gilt als gesichert, daß die beide Polen Zwangsarbeiter waren. Sie waren zu Fuß aus der Nähe von Stettin in Richtung ihrer Heimatorte unterwegs. In Lagowitz wurden sie von sowjetischen Soldaten verhaftet, die ihre Schuhe haben wollten.

Die Rotarmisten haben skrupellos beide Polen kaltblütig erschossen und die Schuhe an sich genommen. „Im Grab haben wir bei den beiden Männern keine Schuhe gefunden“, sagt Frackowiak. Wahrscheinlich wurden die Polen am gleichen Tage erschossen wie die deutschen Frauen. Warum die Dorfbewohner damals die sechs Toten alle im selben Grab beigesetzt haben, ist nicht bekannt.

Im Staatsarchiv in Gorzow/Landsberg/Warthe existiert ein Schreiben aus dem Jahr 1946, das die Hintergründe der Mordtat bestätigt. Es handelt sich dabei um einen Brief der Schwester eines der Ermordeten, die bei den damaligen Behörden die Exhumierung ihres Bruders beantragt hatte. Dieser Antrag wurde jedoch abgelehnt.
„Die Behörden wollten den Fall vertuschen. So wie man Jahrzehnte lang die Wahrheit über sowjetische Verbrechen auf diesen Gebieten vertuscht hatte“, mutmaßt Frackowiak. Die deutschen Frauen werden auf der Kriegsgräberstätte in Stare Czarnowo beigesetzt.
Derzeit weiß man noch nicht, was mit den Gebeinen der beiden Polen geschehen soll; man hofft, deren Familien werden sich an POMOST wenden.



Nietoperek / Nipter


Gartenbahn erfreut jedes Herz
Die Gartenbahn von Jerzy Jozwiak aus Nipter wurde innerhalb weniger Monate zum touristischen Renner und weit über die Grenzen des Kreises Meseritz hinaus bekannt. Nicht nur die Presse, sondern auch das Fernsehen berichtete darüber.
Der Eisenbahnrundkurs mit der Nachbildung eines echten Zuges wurde blitzschnell im ganzen Land bekannt. „Es kommen immer mehr Gäste. Ich führe dazu auch noch eine kleine Pension mit Gästezimmern. Aber die meisten Leute fragen vor allem nach der Bahn, weniger nach freien Zimmern“, erzählt der Konstrukteur und Inhaber Jerzy Jozwiak, der pensionierter Mitarbeiter bei den Polnischen Eisenbahnen ist.

Die Strecke ist 400 Meter lang und führt rund um sein Anwesen. Die Waggons des kleinen Zuges werden von der verkleinerten Kopie einer Lokomotive vom Typ SM 42 gezogen. Die meisten Teile hat Jozwiak selbst gebastelt. „Alles ist sechsmal kleiner als in der Wirklichkeit“, sagt er. Die Fahrt dauert vier Minuten, der Lokführer kann bis zu 10 Passagiere auf einmal mitnehmen.
„Die Gartenbahn ist eine Attraktion nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene. Viele wollen die Fahrt wiederholen“, lacht er.

Der pensionierte Eisenbahner hat sogar ein Modell des Bahnhofsgebäudes von Nipter gebaut. Jetzt bastelt er an der Nachbildung des Bahnhofs von Paradies. Während der Fahrt fährt man an Repliken von Bunkern, Viadukten und bekannten Gebäuden vorbei. Jozwiak plant den Ausbau der Strecke und weitere Attraktionen.



Trzciel / Tirschtiegel


Olympischen Spiele in Brasilien: Ringerin Monika Michalik aus Tirschtiegel gewann Bronzemedaille 2016Ringerin aus Tirschtiegel gewann Bronzemedaille in Rio
In ihrer sportlichen Laufbahn hat Monika Michalik bereits zahlreiche Auszeichnungen gewonnen. In Rio konnte sie jetzt ihre Sammlung um die vorerst wichtigste Trophäe ergänzen:
Im Freistil-Ringen der Frauen bis 63 kg schlug sie die Russin Inna Trauschukova und gewann damit Bronze. Zuvor hatte sie bereits ungeduldig auf die Olympischen Spiele in Brasilien gewartet und große Hoffnungen auf den Gewinn einer olympischen Medaille gehabt.

Monika Michalik begann ihre Karriere im Sportklub Orleta Tirschtiegel und kam bei jedem Wetter, egal ob Regen, Schnee, Gewitter oder Sturm, mit dem Fahrrad aus dem benachbarten Eschenwalde zum Training. Der erste überregionale Erfolg stellte sich bereits im Alter von 16 Jahren ein, als sie die Juniormeisterschaften Polens in Sorau gewann. Dieser Sieg war für die junge Sportlerin damals Überraschung und Herausforderung zugleich. Ein Jahr später wurde sie bereits Weltmeisterin. Aktuell trainiert sie im Sportklub Grunwald in Posen.


Andy Kalleske kam im August nach TirschtiegelVon Tirschtiegel nach Australien und zurück
Der Australier Andy Kalleske kam im August 2016 nach Tirschtiegel, um nach Spuren seiner Vorfahren zu suchen. Dabei entdeckte er eine wenig bekannte und dennoch sehr interessante Episode aus der Geschichte des Städtchens. Die konfessionelle Emigration aus dem Kreis Meseritz nach Australien wurde bisher wissenschaftlich nicht bearbeitet, obwohl es ein hochinteressantes Thema ist.

Die Auswanderer waren Lutheraner, die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ihre Heimatorte in den damaligen preußischen Provinzen Posen und Niederschlesien verließen und sich bei der Suche nach einem neuen Zuhause auf dem Fünften Kontinent niederließen. Mehrere Monate dauernde Verhandlungen mit der preußischen Regierung waren nötig, bevor sie die Genehmigung zur Auswanderung erhielten. Eine erste Gruppe unter der Führung von Pastor August Kavel aus Klemzig machte sich 1838 auf den Weg.

Sie beschlossen die Heimat zu verlassen, obwohl viele von ihnen die lange Seereise fürchteten und Angst vor dem neuen Leben in einer nahezu völlig unbekannten Region der Erde hatten, in der nach damals herrschender Meinung die Menschen aufgrund der Kugelform der Erde auf dem Kopf stehen müssten.
Ihre Reise begannen die Lutheraner auf dem Segelschiff „Prince George“ in Hamburg. Es waren Siedler aus vielen Orten, unter anderem aus Tirschtiegel. Aus diesem Ort stammte auch die Familie des damals 44jährigen Johann Georg Kalleske, geboren 1794 in Brätz.

Die Nachkommen dieser Familie leben immer noch in Australien, und obgleich seit der Einwanderung der Familie inzwischen nahezu 180 Jahre vergangen sind, pflegen sie Verbindung zur Heimat ihrer Vorfahren. Einer von ihnen ist Andy Kalleske, der gerade vor kurzem nach Spuren seiner Familie in Tirschtiegel und Brätz suchte.
„In Polen bin ich schon zweimal gewesen. Ich habe Tirschtiegel und Brätz besucht, von wo meine Vorfahren stammen. Eine große Unterstützung in meiner Erforschung der Geschichte meiner Familie habe ich im Museum in Grünberg erhalten“, sagt Kalleske, dessen Urgroßvater Kaufmann und Müller in Tirschtiegel war. Auf vier Schiffen kamen im November und Dezember 1838 und im Januar 1839 insgesamt 517 Siedler im Hafen Adelaide in Südaustralien an. Die Mehrheit der Emigranten aus dem damaligen Königreich Preußen war evangelischer Konfession. Warum? Sie waren unzufrieden mit der Kirchenunion der evangelischen und calvinistischen Kirche aus dem Jahr 1830. Der preußische König Friedrich Wilhelm III hielt an der Entscheidung fest, eine mit dem Staat verbundene Kirche zu bilden.

Lutheraner, die beschlossen hatten, ihre alten Riten nicht aufzugeben, wurden Schikanen und Diskriminierung ausgesetzt. Hauptsächlich waren es Deutsche, jedoch hatten sich auch Polen zur Auswanderung entschlossen, darunter auch Katholiken. Polnische Emigranten stammten vor allem aus Groß Dammer, Bomst, Bentschen und Paradies. In Südaustralien entstand die Ansiedlung Polish Hill River, unweit von Sevenhill. Die polnische Kolonie wuchs schnell zu 300 Mitgliedern an. In der Ansiedlung funktionierte eine Schule, in der Polnisch und Englisch unterrichtet wurde. Im Jahr 1871 wurde die Hl. Stanislaus Kostka Kirche geweiht.
Australien wurde von Anfang an als eine Strafkolonie betrachtet, wo vor allem Verbrecher aus England angesiedelt wurden. Bis 1858 hat man dort über 160 Tausend Verbrecher verschiedener Provenienz ausgesetzt – sowohl Männer als auch Frauen.

Als Datum der eigentlichen Kolonisation gilt das Jahr 1830, als erstmals in größerem Umfang reguläre Siedler mit ihren Familien den Kontinent erreichten. Im Laufe der Zeit änderten sich die Motive für die Auswanderung nach Australien. Konfessionelle Beweggründe verloren an Bedeutung und wurden zunehmend durch ökonomische Überlegungen abgelöst.

Die Kolonisten zogen später weitere Familienmitglieder nach Australien an. Die sich herausbildende junge englische Kolonie brauchte ausgebildete Menschen, vor allem Handwerker. Dabei zeichneten sich die Emigranten aus Preußen durch Religiosität, Lebensfreude und ihren Fleiß aus, was sie als Kolonisten besonders attraktiv machte.

Der Autor eines Artikels im „Southern Australian“ vom 1. Mai 1839 schrieb über sie: „Der Ankömmling stößt auf eine nette Gemütsart und höfliche Manieren dieser Menschen. Der Mann hebt den Hut, wenn er an dir vorbeigeht und nickt mit einer Geste, der jede Grobheit und Unterwürfigkeit fremd sind.

Die Frau, obwohl sie sich unter der Last des getragenen Holzes beugt, lächelt und gibt dem vorübergehenden Ankömmling voller Hochachtung ein Zeichen der Freundlichkeit. Auch vereinzelte Einheimische, die ihnen bei manchen Arbeiten helfen, scheinen ihre Geisteshaltung zu übernehmen, indem sie einen reserviert behandeln und sich nicht aufdrängen“.



Chycina / Weißensee


Chycina / Weißensee: 9. Juli 2016 karitatives Dorffest Das Dorf repariert die Kirche,
und jeder hilft dabei

Am 9. Juli fand auf dem Spielplatz in Weißensee zum vierten Mal ein karitatives Dorffest statt. Sämtliche Einnahmen werden für die Renovierung der örtlichen Kirche verwendet. Jetzt wollen die Bewohner die Kirche mit einem neuen Farbanstrich versehen. Auf dem Spielplatz hatten die Frauen des Dorfes Stände mit Leckereien aufgebaut. Außerdem konnte man Erzeugnisse handwerklicher Volkskunst kaufen und an einer Lotterie teilnehmen.

Viele Leute waren gekommen, Nachbarn aus anderen Dörfern und Touristen. Eine laute Attraktion fast mitten im Wald. Zuerst aber nahmen alle am Gottesdienst teil. Nach dem Gebet konnte man sich amüsieren. Es gab auch genug Gelegenheit, um Freunde und Bekannte zu treffen und Gespräche zu führen.
Eine extra aus Gorzow/Landsberg a.d. Warthe angereiste Tanzgruppe unterhielt die Gäste. Diesmal haben die Bewohner mehr als 2.000 Euro gesammelt und können jetzt die Renovierung ihrer Dorfkirche fortsetzen.



Kalsko / Kalzig


Kalsko / KalzigEine Tragödie ist vorauszusehen
Die Bewohner fühlen sich im eigenen Dorf unsicher, sie fürchten um ihre Kinder: Es gibt keinen Bürgersteig, keinen Straßenrand, und genau dort müssen jeden Tag ihre Kinder zur Bushaltestelle laufen, um mit dem Schulbus zur Schule zu kommen, während die Autos rücksichtslos durch das Dorf rasen.

Jeden Tag haben die Menschen Angst, daß ein Unglück passiert. Schon vor Jahren hatte der ehemalige Bürgermeister versichert, daß der Bürgersteig gebaut wird. Aber alle Versprechungen zerplatzten wie Seifenblasen. Die Dorfbewohner geben jedoch nicht auf.

„Wir wollen nicht viel. Es reicht uns ein schmaler Pfad und eine einfache Abtrennung von der Straße“, sagt eine Frau. In Briefen, die sie seit Jahren an die Behörden richten, fordern sie nicht nur einen Bürgersteig sondern auch die Modernisierung der Straßenbeleuchtung und einen vernünftigen Fußgängerweg.

Auch die Polizei unterstützt die Bewohner in ihren Bemühungen. Was meint die Gemeinde dazu? „Wir lassen die Bewohner mit ihren Problemen nicht allein und werden für das nächste Jahr im Budget Mittel für die Investition in Kalzig reservieren“, sagt Remigiusz Lorenz, Bürgermeister von Meseritz.




Presse-Archiv:

Mitteilungen aus der poln. Presse III/2016
Mitteilungen aus der poln. Presse II/2016
Mitteilungen aus der poln. Presse I/2016
Mitteilungen aus der poln. Presse IV/2015
Mitteilungen aus der poln. Presse III/2015
Mitteilungen aus der poln. Presse II/2015
Mitteilungen aus der poln. Presse I/2015
Mitteilungen aus der poln. Presse IV/2014
Mitteilungen aus der poln. Presse III/2014
Mitteilungen aus der poln. Presse II/2014
Mitteilungen aus der poln. Presse I/2014